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Freeware-Hangar
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Cessna 150 Aerobat | FU24-950 Fletcher
| DHC-1 Chipmunk |
Piaggio P.149 D
| Luscombe | Anderson
Greenwood
Super Decathlon | Ferrari Tucano UL |
Aeronca L-16
Cessna 150 "Aerobat"
Lange hat es gedauert, oft war es schon als Gerücht zu hören - und doch gab es bis zum Mai 2007 nicht eine gute Freeware-Umsetzung eines der bekanntesten Schulflugzeuge überhaupt: der Cessna 150/152. Zwar gibt es von Justflight und von Flight1 zwei Modelle der 150 bzw. 152 zu kaufen, beide kommen aber bei weitem nicht an die Qualitäten dieser französischen Freeware-Perle heran!

Die amerikanische Firma Cessna, eigentlich ein Hersteller von Aktenschränken, baute ihr erstes Spornradflugzeug, das Modell 120, im Juni 1945, und konnte damit auf Anhieb eine große Anzahl Fans gewinnen. Im September 1957 hatte dann der Zweisitzer Cessna 150 seinen Erstflug in Wichita, Kansas. Es sollte der Startschuss für eine ganz außergewöhnlich erfolgreiche Flugzeugreihe werden. Nicht weniger als 23.836 Cessna 150/152 wurden bis 1986 gebaut, davon 1754 von Reims in Frankreich. Auf die 150er aufbauend wurde die noch bekanntere Baureihe 170/172/177 entwickelt, die es auf über 40.000 gebaute Exemplare brachte. Wegen einer Produkthaftungsklage stellte Cessna 1986 den Bau von einmotorigen Sportflugzeugen ein, trotzdem haben die Maschinen bis heute nichts von ihrem Charme verloren und dienen noch immer Tausenden von Flugschülern als Einstiegsmodell.

Für die ganz ausgezeichnete Freeware-Umsetzung zeichnet eine französische Designergruppe mit Namen "FS Tutoriels" verantwortlich, insbesondere zu erwähnen sind Guidée François-Denis, Franckart Yves, Mabille Jean-Michel und Bourgeois Jean-Pierre. In über 1000 Stunden, das entspricht einer Arbeit von 2 Jahren, haben sie diesen kleinen Flieger aus der Taufe gehoben und (zunächst) für den FS2004 flügge gemacht. Der Download von der Website ist knapp 50 MB groß und enthält einen Selbstinstaller, der alle Dateien an den richtigen Ort schaufelt. Anschließend hat man die Cessna 150 in 8 Varianten zur Verfügung. Achtung: nur 2 Varianten stammen von Cessna, die übrigen sechs firmieren unter Reims-Cessna!
Das Außenmodell ist sehr schön proportioniert und stimmig, der Detailreichtum wie Funkantennen, Staurohr, Bremsscheiben, Federbein des Bugfahrwerks, animierte Fenster etc. beeindrucken! Noch besser wird es im virtuellen Cockpit (auf ein 2D-Panel haben die Franzosen verzichtet): Schlüsselanhänger und Mikro-Kabel schaukeln je nach Fluglage, Handschuhfach und Lüftungsdüsen sowie die Sonnenblenden lassen sich bewegen, Popup-Instrumente zur besseren Ablesbarkeit... es ist wirklich erstaunlich, welche Gimmicks versteckt sind. Auf dem rechten Sitz liegt auch gleich ein "Aristo Aviat" Rechencomputer bereit, der einem die Daten aus den Leistungsdiagrammen mit ein paar wenigen Drehungen direkt sichtbar macht, eine Stoppuhr usw.. Auch ein eigenes Kniebrett liegt bereit, mit dem sich die Türen öffnen lassen, die Motorhaube entfernen lässt, die Piloten platziert oder entfernt werden und andere Kleinigkeiten zu steuern sind.

Wie fast alle Flugzeuge aus dem FS2004 lässt sich die Cessna 150 auch mit einigen Einschränkungen im neuen FSX benutzen. Hierzu sollte man den Flieger zunächst in ein Dummy-Verzeichnis installieren. Dann kann man den Ordner "Cessna 150 L" im Aircraft-Verzeichnis nach FSX\SimObjects\Airplanes kopieren, damit sind alle Varianten des Flugzeugs an der richtigen Stelle abgelegt. Die Instrumente sind in einer einzigen Datei "C150frav.CAB" abgelegt, man kann sie in jeweils alle Panel-Ordner kopieren oder nur einmal im Gauges-Ordner des FSX speichern. Die Anpassungen in der "aircraft.cfg" sowie die Thumbnails für die Flugzeugauswahl sind in der Datei "Cessna150FSX.zip" zusammengefasst, diese Datei bitte einfach in das Simobjects\Airplanes Verzeichnis entpacken - vorher aber ggf. die Datei "aircraft.cfg" umbennen, da sie ansonsten ohne Warnung überschrieben wird.

Das Fazit fällt leicht: vergesst die Payware, zieht Euch die Freeware-150! Eine bessere Cessna 150 kann man sich nicht mehr vorstellen. Modell, Liveries, Sound, Flugeigenschaften, Gimmicks... es ist einfach nichts an diesem Flugzeug, das sich bemängeln lässt. Vielen Dank an die Designer für die tolle Arbeit, die Ihr der Community als Freeware zur Verfügung stellt, MERCI BIEN!
Download
auf FS-Tutoriels
links oben den
Anweisungen folgen, keine Registrierung,
nur die angezeigten Passworte eingeben!
FSX-Anpassung (47 kB)
Aerospace FU24 "Fletcher"

Bei der "Fletcher" handelt es sich um ein landwirtschaftliches Nutzflugzeug, das in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in Neuseeland entwickelt wurde und bis in die junge Vergangenheit gebaut wurde. Es handelt sich um einen Ganzmetall-Tiefdecker, der dem Piloten und einem Gast Platz bietet und der immerhin fast 2 Tonnen Nutzlast versprühen kann. Mit seinen 400 PS ist die "Fletcher" mit leeren Tanks ein echtes Fliegengewicht - aber wehe, Nutzlast und Treibstoff sind voll ausgereizt: dann wird bei warmen Wetter oder auf etwas höher gelegenen Flugplätzen die Situation schwierig.

Für den FSX hat Deane Baunton den etwas eigenartigen Flieger sehr schön umgesetzt. Das Dreibein-Fahrwerk ist sehr detailliert mit Bremsleitungen etc. modelliert worden, es gibt Einstiegstufen, einen Spiegel an der Flügelvorderkante, Verwirbelungbleche vor den Querrudern... es macht wirklich Spaß, das Flugzeug genauer zu betrachten. Für Spray-Aktionen wird eine eigene Effekt-Datei mitgeliefert, die man im entsprechenden FSX-Effects-Ordner installieren muss. Nun sollte man nur noch eine Tastenkombi für "Ballast abwerfen" definieren, schon steht einer ausgiebigen Vernebelungsaktion nichts mehr im Wege.

Während das Außenmodell mit seinen Gimmiks Spaß macht, sind die Animationen abgesehen vom Nebeleffekt eher schon wieder Standard. Noch etwas mehr fällt das Cockpit ab. Zwar ist die fotoreale Hintergundbitmap sehr schön anzusehen und wichtige Beschriftungen sind scharf nachgezeichnet - allerdings sind die Anzeigen mehr als nur ruckelig! Beim Run-up auf der Startbahn zittert die Nadel der Geschwindigkeitsanzeige in 10er-Sprüngen - hier hätte man sich eine flüssige Darstellung gewünscht. Das Multifunktionsinstrument in der Mitte des Panels ist eine Eigenentwicklung von Deane Baunton, es zeigt sehr schön das aktuelle Gewicht, Uhrzeit, Groundspeed und weitere Infos an, eine GPS-Funktion gibt es leider nicht, auch lässt sich das Gerät (noch?) nicht bedienen.
Die Flugeigenschaften wiederum machen Spaß, vor allem der Unterschied im Gewicht beim Sprühen wird sehr schön umgesetzt. Leider fehlen Leistungstabellen ebenso wie Auszüge aus dem Flughandbuch oder auch nur Checklisten - allerdings fliegt sich die "Fletcher" für jeden, der die Cessna 182 beherrscht, recht problemlos. Es werden drei unterschiedliche Modelle in drei Bemalungen mitgeliefert, dazu ein recht netter, etwas altmodisch klingender Sound.

Es sind immerhin fast 38 MB, die man bei Avsim & Co. saugen muss - trotzdem kann ich die "Fletcher" wirklich nur empfehlen. Auch, wenn die Cockpitanzeigen sehr langsam sind, so werden doch kaum Ressourcen bei der Anzeige verbraucht - gerade beim leistungshungrigen FSX ein schlagendes Argument. Die Installation ist völlig problemlos: also auf jeden Fall saugen!
Download bei AVSIM:
Basismodell (38 MB)
DeHavilland Canada DHC-1 "Chipmunk"
Wieder einmal gilt es, einen Oldtimer in den Mittelpunkt zu rücken: kurz nach dem 2. Weltkrieg, am 22.05.1946, vollführte das kanadische "Eichhörnchen" DHC-1 seinen Erstflug unter Testpilot P.W.P. Fillingham. Es war die erste eigenständige Entwicklung der kanadischen Tochterfirma von der eigentlich britischen "de Havilland".

Der kleine Zweisitzer sollte schon bald zeigen, was in ihm steckt. Wohl kaum ein Flugschüler der anglo-amerikanischen Luftstreitkräfte, der nicht in einer DHC-1 die Grundausbildung in der Fliegerei erhalten hätte. Von 1946 bis 1996, ganze 50 Jahre lang, wurde die Chipmunk als leichter Trainer bei der britischen Royal Air Force RAF eingesetzt. Dabei bot der Flieger kaum mehr als eine Cessna 152 heute: etwas mehr als 10 m Spannweite, etwas weniger als eine Tonne MTOW und 2 Mann Besatzung.

Rick Piper brachte im Juli 2004 diesen kantigen Trainer für den FS2004 als Freeware heraus, im Dezember 2006 folgte die Version 3, die auch für den FSX geeignet ist. Es gelang Rick, die Atmosphäre dieses leicht angestaubten Trainers ganz hervorragend im Simulator umzusetzen. 34 MB ist der Download groß, dafür bekommt man neben dem schönen Flugmodell noch einen passenden Sound und nicht weniger als 15 Bemalungen. Das Außenmodell kann sehr gut überzeugen, Antennen, Fahrwerk und Staurohre sind schön umgesetzt. Die Animationen sind flüssig, selbst die Piloten schauen ständig in alle Richtungen. Kleiner Clou: sobald die Lichter eingeschaltet werden, klappen die Sonnenschutzvisiere beider Helmets zu.


Besonders
gelungen ist das Panel, auch das voll bedienbare
"Virtuelle Cockpit", wobei allerdings einige modulierte Knöpfe auf
dem fotorealen Hintergrund etwas klobig erscheinen. Die Instrumente zeigen ihre Werte flüssig
an, selbst ein leicht angestaubtes Funkgerät lässt sich benutzen.
Die Flugeigenschaften der Chipmunk sind authentisch: solange sie langsam
geflogen wird, fehlt ihr der Biss und man staunt, warum sie kunstflugtauglich
zertifiziert wird. Jenseits der 100 kt Marke jedoch ist sie richtig agil und
macht ihrem Spitznamen "Eichhörnchen" alle Ehre. Trotzdem sollte man
bei gewagten Manövern darauf achten, die Beladung möglichst gering zu halten.

Die Chipunk macht Spaß, ist knuffig und nett anzuschauen und deshalb auf jeden Fall den Download wert. Empfehlung!
Download Version 3:
Classic British Files (34 MB)
Piaggio P.149 D "Piggi"

Eigentlich ist die Einordnung dieser Maschine aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts falsch: sie müsste bei den Viersitzern gelistet werden. Dennoch wurde dieser einmotorige Trainer weitaus häufiger in der zweisitzigen Version geliefert, weshalb er schließlich auch hier gelandet ist. Der italienische Hersteller von Motorrollern ("Vespa") machte sich in dieser Zeit auch als Flugzeugbauer einen Namen. Die P.148 kam bei der italienischen Luftwaffe sehr gut an und wurde mit verstärktem Motor, Einziehfahrwerk und weiteren Verbesserungen als P.149 auf den Markt gebracht - zunächst mit mäßigem Erfolg. Bis sich die Bundesluftwaffe schließlich entschloss, die "Piggi" als Standard-Grundschul- und Verbindungsflugzeug einzuführen. Im Mai 1957 wurde die erste von insgesamt 72 Maschinen von Piaggio ausgeliefert, Focke-Wulf baute weiter 190 Exemplare in Lizenz und lieferte das erste Flugzeug im November aus. Neben Deutschland wurde es auch von Nigeria, Uganda und Tansania gekauft. Auch zivile Fluglinien wie die Swissair nutzten den Flugzeugtyp zur Anfängerschulung. Auch heute finden sich noch viele privat genutzte "Piggis", auch wenn die Betriebskosten keinesfalls mit modernen Sportflugzeugen konkurrieren können.

Für den Flugsimulator hat Mario Noriega, ein Fan der Firma Piggio, nun auch die 149 D umgesetzt. Dabei ist ihm ein kleines Highlight gelungen. Das Außenmodell (verschiedene Bemalungen sind mittlerweile zu finden) weist keine Ecken oder Kanten auf und bietet viele schöne Details. Die Animationen sind flüssig gehalten und machen die kleine Maschine zum Augenschmaus. Die technischen Daten: Länge 8,52 m, Spannweite, 11,12 m, Lycoming Motor mit (zuletzt) 354 kW, Höchstgeschwindigkeit 280 km/h, Startgewicht 1650 kg.
Das
2D-Panel ist sehr gut ablesbar und flüssig animiert, im VC sind allerdings Einbrüche in der Wiederholgeschwindigkeit
erkennbar, die Zeiger sind recht sprunghaft. Auch die
Nacht- bzw. Dämmerungsbeleuchtung ist im VC nicht ganz stimmig: im 2D-Panel
wird es nach Einschalten der Beleuchtung schneller hell. Selbstverständlich
lässt sich das Flugzeug voll aus dem VC heraus bedienen, das optisch übrigens
sehr gelungen ist.
Die Flugeigenschaften der "Piggi" sind sehr spritzig. Auch ohne großes Handbuchstudium lassen sich rasante
Flugmanöver fliegen. Es macht Spaß, hier einfach mal los zu heizen!

Der Download ist mit unter 20 MB auch für ISDN-Surfer durchaus zu schaffen. Geboten bekommt er eine quirlige, hübsche Maschine, die in vier Bemalungen (Grundversion) daher kommt. Doch weitere Liveries sind bei den einschlägigen Quellen erhältllich. Nur wenige Flugzeuge vermögen einen von Beginn an so zu umgarnen - einzig die recht leicht bekleidete "Lara Croft" auf dem Co-Seat stört das Auge ein wenig. Doch Mario hat im Forum versprochen, hier für Puristen ein damenfreies Update zu bringen... ;-)
Download bei AVSIM:
Basismodell
(18 MB)
Bugfix 1 (90
kB)
Paintkit (34 MB)
Luscombe 8A
Im Jahr 1933 gründete Don Luscombe seine Flugzeugfirma Kansas City. Seinen Namen hatte er sich damals bereits durch die Entwicklung von leichten und sehr stabilen Ganzmetall-Flugzeugen gemacht. Sein erstes Flugzeug, das "Model 1 - Phantom" war gleich ein finanzieller Reinfall. Bald erfolgte der Umzug an die Ostküste nach Trenton, New Jersey. 1937 musst die Firma als Luscombe Aircraft Corporation neu gegründet werden, und die Entwicklung des "Model 50", also der Luscombe 8, begann. Dieser Zweisitzer wurde das berühmteste Flugzeug der Firma. Allerdings rissen die wirtschaftlichen Probleme nicht ab. Der Gründer Don Luscombe wurde durch den Österreicher Leopold Klotz aus seiner Firma verdrängt, Klotz wiederum galt der amerikanischen Regierung als ausländischer Feind, so dass die Firma unter die Führung der Regierung kam. Durch den Krieg kam es zu einem gewaltigen Ausbau der Kapazitäten, die nach dem Krieg nicht mehr zu nutzen waren. Es erfolgte ein erneuter Umzug der Firma nach Dallas, Texas. Klotz war inzwischen als "neutraler Ausländer" rehabilitiert und konnte seine Firma wieder übernehmen.

Die Luscombe 8 wurde für einen Preis von knapp unter 2000 $ verkauft, was für eine weite Verbreitung sorgte. Sie wurde in verschiedenen Versionen (A bis E) bis 1960 gebaut und ist auch heute noch eine sehr beliebte und robuste Maschine. Die meisten Flugzeuge sind mit einem Continental A-65 Motor ausgerüstet, der 65 PS leistet und für eine Reisegeschwindigkeit von etwa 105 kt sorgt. Die Reichweite beträgt 370 Meilen.
Die Umsetzung für den Flusi verdanken wir Lynn und Bill Lyons, die diesen ehemaligen Payware-Flieger für den FS2002 und FS2004 nun als Freeware zum DL anbieten. Der Oldtimer-Freund wird auf der Seite der Golden Eagles Squadron übrigens noch weitere Schnäppchen entdecken!. Die etwa 6,5 MB lohnen sich. Ein bildhübsches Außenmodell in verschiedenen Bemalungen findet sich im Paket, ebenso Versionen mit Schwimmern. Die Texturen sind hervorragend und lassen das Aluminiumblech realistisch zur Geltung kommen. Am besten ist sicher das VC, eine "normales" 2D-Panel wird erst gar nicht mitgeliefert. Das Instrumentenbrett kommt herrlich ins Schwingen, wenn die Maschine im Leerlauf dreht, dazu kommt ein toller Sound, der einfach nur passend ist.

Wie bei der Golden Eagle Squadron üblich findet sich auch eine kleine Szenerie mit im Lieferumfang. Abgebildet wird ein kleiner Platz an der US-Ostküste im Bundesstaat Maine, der mit einer sehr schönen Liebe zum Detail ausgebildet wurde. Wer sich in diese Welt zurück versetzen möchte, sollte einmal in der Flugauswahl des FS9 nach Luscombe suchen, 6 Flüge haben die Autoren mit verschiedenen Flugmodellen und zu verschiedenen Jahreszeiten umgesetzt - sehenswert!

Für echte VFR-Fanatiker und Buschpiloten ist dieser kleine Flieger unbedingt seinen Download wert! Zwar sieht das Panel des Fliegers so aus, als käme es gerade aus der Produktion, doch dafür zeigen sich an den Fenstern liebevoll modelierte "Verschmutzungen", die ein sehr reales "Feeling" aufkommen lassen.
Download (AVSIM):
Luscombe 8A (6,5 MB)
Anderson Greenwood AG-14
Ein knuffiger, kleiner Oldtimer ist seit April 2004 auch für den FS9 als Freeware erschienen: die AG-14. Nur insgesamt fünf Exemplare dieses kleinen Reiseflugzeugs wurden gebaut, gerade ein flugfähiges Exemplar gibt es heute noch.

Angefangen hatte Anderson Greenwood 1947 sehr vielversprechend als Flugzeug-Ingenieur. Immerhin zwei Flugzeuge wurden gebaut, die AG-12 und die AG-14. Das hier beschriebene Modell ist für zwei Personen ausgelegt, hat ein Anfluggewicht von gerade mal 635 kg und wird von einem Motor mit Schub-Propeller angetrieben. Durch den Korea-Krieg musste die weitere Entwicklung eingestellt werden, inzwischen ist Anderson Greenwood ein Flugzeugzubehör-Hersteller im Tyco-Konzern.
Tim Conrad hat diesen kleinen Flieger für den FS2004 umgesetzt und hat eine sehr solide Arbeit abgeliefert. Das Außenmodell kommt mit animierten Steuerflächen daher und ist ohne Makel, die Bemalung in Aluminium und Rot ist im Stil der 50er Jahre gehalten. Das Cockpit hingegen ist recht gut ausgestattet, VOR und ADF lassen auch längere Überlandflüge gelingen. Im knapp 5 MB großen Download ist ein schönes VC ebenso enthalten wie ein Paintkit, der Sound stammt allerdings von der Standard Cessna 182. Ein schönes Modell, das neben der Beech Debonair mit V-Leitwerk sehr schön den Sportflugzeugbau der Nachkriegszeit repräsentiert.
Download (Flightsim):
nach ag-14.zip suchen (4910 kB)
ACA 8KCAB "Super Decathlon"
Wenn die "American Champion Aircraft Corporation" - kurz ACA - einen leichten und kleinen Tandem-Zweisitzer mit einem 180 PS Lycoming Motor ausstattet, dann weiß jeder, dass es dieser kleine Vogel in sich haben muss. Die hübsche Kunstflug-Maschine ist für Belastungen bis +/- 6g ausgelegt, da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Die kleine Softwareschmiede Airhead hat die "Super Dece" für den FS2004 umgesetzt und im Ergebnis ein hervorragendes Produkt geschaffen. Die Flugeigenschaften sind super, man darf bloß den Knüppel nicht loslassen. Animationen und Optik reichen locker an Payware heran, im VC kann man sogar das Seitenfenster öffnen. Neben dem Basepack gibt es auf der Homepage eine Auswahl schöner Bemalungen, so dass die "Super Dece" eigentlich in keinem Hangar fehlen sollte!

Download (airhead):
Handbuch
(PDF) (1,6 MB)
Super Deke (14,3 MB)
Ferrari Tucano Ultralight
Es soll ja Flusianer geben, denen der Umgang mit Helikoptern eher suspekt ist. Nun, wer trotzdem mal in aller Ruhe eine Scenery durchmustern möchte, dem sei ein Ultralight empfohlen, z.B. der Tucano. Das Modell von Bayron Warwick ist hervorragend umgesetzt, die Flugeigenschaften sind gutmütig und die Optik sowie der Sound passen auch. Zudem sind 12 MB selbst für ISDN-Surfer noch praktikabel...

Download (Surclaro):
Ferrari Tucano (nach unten scrollen) (12 MB)
Aeronca L-16A
Die Aeronca L-16A war die militärische Version der 7BCM Champ. In den 50er und frühen 60er Jahren wurde der ursprünglich als Kunstflugmaschine konzipierte Flieger für die Truppenbeobachtung eingesetzt. Inzwischen sind nur noch wenige L-16A in den Händen von enthusiastischen Privatpiloten. Der kleine Grashüpfer bietet ein spartanisches Cockpit, die Batterie wird lediglich für das Funkgerät benötigt. Elektrische Instrumente sucht man also vergeblich, dafür gibt es aber einen herrlichen Sound und sehr agile Flugeigenschaften. Eine Beleuchtung fehlt völlig, der Flieger darf also nur tagsüber geflogen werden.

Download (via AVSIM):
Handbuch (PDF)
(500 kB)
Aeronca L-16A (13 MB)
Bugfix-Patch (31
kB)
Cessna 150 Aerobat | FU24-950 Fletcher
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Piaggio P.149 D
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Greenwood
Super Decathlon | Ferrari Tucano UL |
Aeronca L-16