![]() |
Freeware-Hangar
2 |
|
|
|
||
Beechcraft 300
| Falcon 50 | Aero
Commander 520 |
Grob SPn |
DeHavilland Canada
DHC-6 |
Cessna
340 | Rockwell Turbo Commander
Piaggio P.180 | Beech Baron 58 | Pilatus
PC-12
Beech Twin Bonanza | Rockwell
Commander 500
Beechcraft 300 King Air

Die Flugzeugwerke von Walter Beech in Wichita, Kansas, gehörten ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zu den Produzenten mit der meisten Erfahrung im Bau zweimotoriger Turboprop-Maschinen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Twin-Bonanza, die ebenso wie Duke, die Baron und die Duchess noch mit Kolbenmotoren angetrieben wurden, begann man mit dem Modellen 90/100 King Air mit dem Einbau von Propellerturbinen. Konstruktiv baut die King-Air-Serie auf die von 1958 (Erstflug) bis 1977 gebaute Queen-Air-Serie (Beech 65) auf. Sehr erfolgreich waren die B-200 und die größere B-350. Die B-300 baut auf demselben Rumpf wie die B-200 auf, hat aber die stärkeren Triebwerke der B-350.

Von der Allied FS Group AFG kommt im Sommer 2007 nun eine wunderschöne Umsetzung der B-300 auf den Freewaremarkt. Zunächst überzeugt das Außenmodell auf der ganzen Linie: flüssige Animationen, stimmige Proportionen sowie schöne Gimmiks wie Luftleitbleche, Lufteinlässe oder die Auspuffanlagen sind überzeugend umgesetzt. Die Bemalungen, zwei werden mitgeliefert, eine Dritte kommt mit dem ersten Service-Update, sind etwas "angestaubt" und zeugen von der fleißigen Nutzung des Flugzeugs - wirklich schön! Jedes Flugzeug wird übrigens mit 2 Modellen auf der Festplatte eingerichtet: mit oder ohne virtuelle Kabine. Vor allem Nutzer des FSX werden zunächst auf die Kabine gerne verzichten wollen.

Das Flightdeck ist "typisch Beech". Wer schon einmal eine zweimotorige Beechcraft im Sim geflogen hat, wird sich sofort zurechtfinden. Natürlich fehlt auch eine umfangreiche Dokumentation nicht, was dem Paket weitere Pluspunkte bringt. Leider ist zwar das Pressuration-System sehr schön nachgebildet, der davor befindliche Autopilot jedoch nicht. Er wird - sehr realitätsfern - über ein Tastenfeld oberhalb des GPS bedient. Pluspunkte macht die B-300 in Sachen Systemtiefe trotzdem, auch wenn sie als Freeware bei weitem nicht an die kultige B-200 von "Aeroworx" heranreicht. Das VC ist an manchen Stellen etwas kantig geraten, auch könnten die Texturen etwas schärfer sein - doch diese kleinen Kritikpunkte beeinträchtigen den überaus positiven Gesamteindruck nicht.

Als Fazit bleibt: viel Licht, wenig
Schatten. Die Maschine fliegt sich sehr schön und hält sich in Sachen
Leistungshunger erfreulich zurück. Inzwischen gibt es ein Paintkit,
so dass wir noch viele Bemalungen dieser schnittigen Schönheit zur Verfügung
haben werden.
Eine echte Freewareperle!
Download (Avsim)
Basismodell
King Air 300 für FS 2004 (42 MB)
Service-Update auf die Version 1.01 (5 MB)
Patch für den FSX (5,6 MB)
Dassault Falcon 50
Die Falcon entstand Ende der 50er Jahre in
Frankreich, um dem Geschäftsreiseverkehr neue Dimensionen zu erschließen, was
Geschwindigkeit, Reichweite und Komfort betraf. Die Firma Dassault, bis dahin
eher für ihre Kampfjets vom Typ "Mirage" bekannt, konnte im März
1963 die 2-strahlige Falcon 20 (in Frankreich als Mystére 20 vermarktet) zu
ihrem Erstflug aufsteigen lassen. Die vergrößerte Falcon 50 bekam ein drittes
Triebwerk und kann bei 2 Mann Besatzung bis zu 9 Passagiere befördern. Auch die
Flugleistungen waren für die damalige Zeit allenfalls von Jetlinern zu
erreichen: Reichweite 6500 km, Geschwindigkeit 870 km/h, die drei
Turbofan-Triebwerke von Garret bringen je 16,46 kN Schubkraft. Dabei wiegt die
Falcon 50 leer 9 t, das maximale Startgewicht liegt bei 17600 kg.
Bisher wurden über 1000 Maschinen ausgeliefert, was sicherlich an der großen
Vielseitigkeit der Falcon-Familie liegt. Der jüngste Spross ist die
zweistrahlige Falcon 2000, die noch immer im Stammwerk in Bordeaux-Mérignac
produziert wird.

Auch im Flugsimulator ist die Falcon 50 keine Unbekannte. Bereits für des FS2000 erfolgte eine sehr akribische Umsetzung dieser eigenwilligen und schnittigen Maschine. Für das französische Luftfahrtmuseum "Conservatoire de l'Air et de l'Espace d'Aquitaine (CAEA)" hatte ein Team um den Designer Yannick Lavigne die F-50 mit der Kennung F-CAEA umgesetzt - ein kleiner Joke, ist doch der Buchstabe C in Frankreich den Segelflugzeugen vorbehalten.
Die Weiterentwicklung dieser schönen Maschine lag dann in den Händen von Yannik und seine Partnern Fred Banting und Rob Young, die für den FS2002 pro ein komplettes Update erstellt haben, dass hier zu besichtigen (und zu laden) ist. Das Flugzeug konnte reichlich Awards der bekannten Freeware-Server wie AVSIM und FlightSim abräumen.
Doch für den FS2004 hat sich ein weiterer, in der Szene sehr bekannter Flugzeugdesigner der Falcon angenommen: Eric Dantes. Unter seiner Regie ist das Virtuelle Cockpit und das Außenmodell weiter bearbeitet worden, so dass seit September 2005 eine komplette und sehr stimmige Umsetzung für den fs9 hier erhältlich ist. Doch noch immer zeigen sich Fehler im Modell: so scheint die Maschine recht knapp kalkuliert zu sein, was die Leistungsreserven angeht: mit dem Autopiloten ist die Reiseflughöhe oberhalb FL300 kaum erreichbar. Neben anderen, kleineren Unzulänglichkeiten hat Martin Becker (in FS-Kreisen "oetzli") auch eine Rauchfahne installiert, und damit das Update von Eric noch einmal - exklusiv hier auf Flusi.info erhältlich - verfeinert.
Die Kurzkritik dieser Maschine ist kurz und einfach: eine tolle Software! Das sehr stimmige Äußere dieser Maschine wartet bei abgeschalteten Triebwerken mit einer schön animierten Parking-Szenerie auf, die Texturen sind ausreichend scharf mit schönen Spiegel-Effekten. Es fehlt eigentlich nur an der Besatzung, wenn die Falcon fliegt: einen oder gar 2 Piloten sucht man vergeblich im Cockpit. Dafür kommt das 2-D-Panel sehr stimmig daher: schöne analoge Instrumente, die dem Zeitgeist dieses Flugzeugs Rechnung tragen. Das Wetterradar lässt sich zwar ein- und ausschalten, liefert aber nur ein "fließendes" Bitmap-Bild, nicht die wirklichen Wetterverhältnisse "draußen". Außerdem sucht man den "Throttle-Quadrant" vergeblich, was allerdings bei einem guten Joystick mit Schubregler nicht ins Gewicht fallen dürfte.
Der Flieger wird wahlweise auch mit VC oder mit VC und VKabine angeboten. Die Kabine bekommt dabei die volle Punktzahl, sie ist einfach nur knuffig und warm gestaltet, man möchte sich gleich in die Sofas werfen. Auch das VC macht optisch eine Menge her, ist aber leider - der Entstehungsgeschichte der Falcon geschuldet - nicht zu bedienen. Lediglich den Heading-Bug kann man verstellen, was den Reiseflug natürlich vereinfacht. Leider ist dem Flieger kein eigenes Navigationssystem gegönnt worden, hier muss ein sehr groß in Szene gesetztes Standard-GPS des FS2004 als Notlösung herhalten.
Fazit: wir haben hier einen Freeware-Flieger zur Verfügung, der beim Fliegen "von Hand" eine Menge Spaß bereitet. Zwar kann man das ein oder Detail bemängeln, doch hier haben schon einige Experten "Hand angelegt", was sich in verbesserten Flugeigenschaften und einem effektvollerem Außenmodell bemerkbar macht. Business-Jets sind nicht beliebtesten Flugzeugmuster im Flusi. Es gibt nur sehr wenige gelungene Umsetzungen auf diesem Gebiet. Die Falcon 50 gehört - trotz der beschriebenen Abstriche - auf jeden Fall dazu!

Download (FranceVFR und Flusi.info)
Basismodell
F-50 für FS 2004 (17,8 MB)
mod.
Version der F-50 von Martin Becker (14 MB)
Handbuch
der Falcon
![]() |
Ein
schönes Repaint der Falcon, wie sie von der schweizerischen Luftwaffe
(Swiss Air Force, SAF) geflogen wird, stammt von Hans Ruedi Maibach
Maibach Design Schweiz Email: j-4007@bluewin.ch
Download (Flusi.info) |
Piaggio P.180 "Avanti" v2.0

Wieder einmal sind es die Italiener, die mit außergewöhnlichem Design und neuen Ideen ein absolut einzigartiges Geschäftsreiseflugzeug entwickelt haben: die Avanti. Der Entenflügler bietet die Leistung eines kleinen Jets für die Hälfte der Kosten, die sogar noch 30% unter denen einer vergleichbar großen Turboprop-Maschine liegen. Reisefluggeschwindigkeit 395 KTAS in 28.000 ft, Dienstgipfelhöhe 41.000 ft, Reichweite 3240 km mit 6 Personen und Reserve, dazu die Einhaltung auch der strengsten Lärmschutzrichtlinien - diese Flugleistungen kann keine andere Propellermaschine bringen.

Für den FS2004 und auch den FSX hat sich Mario Noriega an die Arbeit gemacht und ein gut
22 MB großes Gesamtpaket erstellt. Es enthält die Avanti in verschiedenen Bemalungen, dazu ein fotorealistisches Cockpit, ein bedienbares VC, eine begehbare Kabine und weitere Schmankerl.
Am Außenmodell ist ebenso wenig auszusetzen wie an der mitgelieferten Dokumentation, einzig das 2D-Panel sieht ein wenig "pixelig" aus, obwohl es sehr genau getroffen ist (siehe Vergleichsbild rechts). Das VC reicht leider an das anderer Flugzeuge, die für den FSX optimiert wurden, nicht heran - aber es ist immerhin ein kompletter Flugbetrieb aus dem VC heraus möglich.
Die Flugleistungen entsprechen den technischen Daten, die Piaggio auf seiner Homepage veröffentlicht, allerdings sollte man vor dem Abflug unbedingt die ReadMe-Datei lesen, um Überraschungen mit diesem ungewöhnlichen Flieger zu vermeiden. Sehr schön: endlich wurde mal wieder eine Checkliste in das Kneeboard integriert, ebenso die Referenzdaten des schmucken Fliegers. Ein außergewöhnliches Flugzeug also, dass zumindest einen ausgiebigen Probeflug verdient hat.

Download bei AVSIM
Basispaket Piaggio P 180 Avanti
v2.0 (21,9 MB)

Zwar ist die AC 520 nun schon einige Jahre im "Angebot" der rührigen Designer-Gruppe rund um Milton Shupe, die sich unter dem Label Flightsimonline.com inzwischen einen sehr guten Namen in der Freeware-Szene erarbeitet haben. Im Sommer 2006 nun kommt die zweimotorige Reisemaschine nun als Update in der Version 3.1 daher und vermag - wieder einmal - zu begeistern!
Die 520 wurde in den Jahren 1951 - 1954 in insgesamt 150 Exemplaren gebaut. Ausgelegt für 5 - 7 Personen wurde das Flugzeug von 2 Lycoming GO-435-C2B Verbrennungsmotoren angetrieben, die bei 3400 Umdrehungen je 260 PS Leistung erbrachten. Bei einem Verbrauch von ca. 13,5 Gallonen pro Stunde konnte die AC 520 bei einer Reisegeschwindigkeit von 197 MPH Groundspeed in 10.000 ft. bei 70% Motorleistung 1150 Meilen weit fliegen - ein respektabler Wert zu Beginn der 50er-Jahre.

Das Simulatormodell ist in GMAX entstanden und auch auf weniger hoch aufgerüsteten Computern ohne Einbrüche der Framerate zu nutzen. Zwei Bemalungen gibt es zu bewundern: einmal die rote Pegasus, die durch sehr schöne Reflexionen ihrer Aluhaut begeistert, sowie eine schon etwas angegraute Privat-Lakierung mit dunklen Streifen. Die Texturen sind gelungen, allerdings in der Nähe nicht mehr ganz scharf. Die Tür und das Gepäckfach lassen sich öffnen, Steuerflächen, Klappen, Propellerverstellung und das Fahrwerk sind animiert. Besonderes Highlight: die AC 520 ist das erste mir bekannte Flugzeug im Flugsimulator, dessen Reifen bei Belastung etwas "ausbeulen" - ein toller Effekt!
Einziger Nachteil dieser tollen Maschine ist das sehr dunkle VC, das auch durch eine nachgerüstete Tagesbeleuchtung nicht wesentlich an Helligkeit gewinnt. Die Dokumentation ist recht umfangreich und findet sich in einem speziellen Doc-Ordner.

Der Download ist etwa 11 MB groß und kann entweder über die üblichen Portale oder bei Flightsimonline getätigt werden. Auf Flusi.info sind bereits die drei bis August 2006 erschienenen Update-Patches (vcn, panupdt und lite) eingearbeitet. Es müssen zur Installation lediglich das Verzeichnis "ac520v3" in das Aircraftverzeichnis und die fx-Datei in den Effect-Ordner kopiert werden, fertig!
Download bei Flusi.info (11 MB)
Grob SPn "Utility Jet"

Die deutsche Firma Grob Aerospace hat sich bisher eigentlich nicht mit dem Bau von Geschäftsreiseflugzeugen hervorgetan. Vielmehr sind die Bayern mit dem Bau von Segelflugzeugen und kleineren Sportflugzeugen bekannt geworden. Dabei konnte die Firma große Erfahrungen bei der Verarbeitung von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen sammeln. Über 3500 Flugzeuge haben bisher die Werkhallen in Tussenhausen verlassen. Im Juli 2005 hatte der "Utility Jet" seinen Erstflug und setzt seitdem Maßstäbe im Design von Business-Jets. Die Zertifizierung und Beginn der Auslieferung ist für 2007 geplant. Informationen über diese innovative Maschine gibt es auf einer eigens geschalteten Homepage.
Anhand der Daten, die man im Internet finden kann, hat sich Andreas Körner daran gemacht, das schnittige Flugzeug für den MS Flugsimulator umzusetzen. Herausgekommen ist ein sehr schönes Außenmodell in der Bemalung des Prototyps. Leider muss der Simmer auf ein VC und eine Kabine verzichten, hier gibt es nur die üblichen Bitmaps aus der Zeit des FS98. Innovativ im Freeware-Bereich ist auf jeden Fall die Umsetzung des Honeywell-Avionic Systems, das sehr übersichtlich und gelungen ist. Auf jeden Fall sollte man einen Blick in die Dokumentation werfen, denn sonst wird man an dem Jet keine Freude haben.

Gerade mal 8 MB ist der Download groß, er kommt mit einem Self-Installer daher, den man getrost laufen lassen kann: es werden keine vorhandenen Dateien überschrieben. Ein tolles Flugzeug in einer schönen Optik!
Download bei Avsim (8 MB)
DHC-6 "Twin Otter"

Eigentlich ist es ein Hohn, dass dieses wirklich durch und durch hässliche Flugzeug zu den erfolgreichsten Modellen der Kanadischen Flugzeugfabrik DeHavilland wurde. Das Geheimnis der "Twin Otter" liegt in ihrer ungeheueren Leistungsstärke, einer unerreichten Flexibilität, gutmütigen Flugeigenschaften sowie ausgezeichneten STOL-Eigenschaften, was sie für kleine und hoch gelegene Flugplätze prädestiniert. Sei es auf dem stabilen, festen Dreipunktfahrwerk auf staubigen Airstrips, auf Skiern im Hochgebirge auf Gletschern oder mit Schwimmern ausgerüstet im weitläufigen Seengebiet von British Columbia: das Arbeitspferd ist überall anzutreffen. Von 1965 bis 1988, dem Ende der Produktion, wurden mehr als 830 "Twotter" ausgeliefert, noch heute versehen sie überall auf der Welt ihren Dienst.
Angetrieben von zwei Pratt & Whitney Canada Propellerturbinen mit jeweils 486 kW hat der Flieger ein MTOW von 5670 kg, die Reichweite liegt bei bis zu 1300 km, neben den beiden Piloten können je nach Ausstattung bis zu 20 Passagiere befördert werden. Dabei reichen der "Twotter", wenn sie nicht gerade voll beladen ist, 200 m unbefestigte Piste, bis sie in der Luft ist.
Die Softwareschmiede "Premier Aircraft Design" ist schon seit langem für sehr gute Umsetzungen von kleineren Flugzeugen für den Flugsimulator bekannt, viele werden die Dash 8 von PAD kennen. Mit der "Twin Otter" ist dem Team um Barry Blaisdell eine sehr ansehliche Umsetzung für den fs9 gelungen. Das Außenmodell zeigt zwar ein paar Ecken, die eigentlich nicht notwendig gewesen wären, trotzdem glänzt es mit sehr schönen Animationen. Sowohl Haupt- als auch Cargotüren können über Shift+E bzw. Shift+E+2 bedient werden.
Auch die Kabine überzeugt: neben einem voll bedienbaren VC gibt es auch eine je nach Modellvariante unterschiedliche Passagierkabine, die entweder als Business oder als Carrier Version eingerichtet ist. Die Instrumentierung ist für eine Freeware wirklich ganz hervorragend gemacht, es gibt ein TCAS, Wetterradar (nur animiert, nicht "echt"), auf Klick sich vergrößernde Instrumente, um sie besser ablesen zu können, und Dank Rob Barendregt, dessen GPWS-Gauge integriert wurde, braucht man auch auf Callouts z.B. Höhe über Grund im Landeanflug nicht verzichten. Ebenso gelungen ist der Sound, der sich bei den verschiedenen Modellen ein wenig unterscheidet - ebenso übrigens wie die Panels der verschiedenen Flugmuster.
Viel Licht, etwas Schatten. Leider sind die Flugeigenschaften dieser immerhin etwa 5 t schweren Maschine so umgesetzt, als würde es sich um ein Ultralight handeln. Sowohl Ruderausschläge wie auch die Trimmung sind viel zu empfindlich eingestellt, hier sollte auf jeden Fall nachgebessert werden. Vor allem die Empfindlichkeit um die Querachse (=Höhenruder) ist total unrealistisch und kann einem manch einen Landeanflug regelrecht "zerbröseln". Also aufpassen und nicht so forsch die Ruder bedienen...

Das Fazit: eine rund um gelungene Umsetzung, die sich hinter mancher Payware absolut nicht verstecken muss. Allerdings sollte man beachten, dass neben dem eigentlichen Flugmodell noch ein Soundpaket sowie ein Gauges-Paket extra heruntergeladen und installiert werden muss. Einen Installer sucht man vergeblich, allerdings ist das Kopieren der Dateien ein Kinderspiel und auf der (etwas unübersichtlichen) Website von PAD sehr gut erklärt.
Download (Premier Aircraft Design)
Startseite
für die neue DHC-6 von PAD
jedes Flugmodell incl. Bemalung ca. 5 MB
Soundpaket (für
alle DHC-6, 7,9 MB)
Gauges-Paket
(für alle DHC-6, 7,8 MB)
Im Jahr 1972 beschloss man bei Cessna, neben der 421 und 414 ein weiteres, 2-motoriges Geschäftsreiseflugzeug mit Druckkabine anzubieten, das den Markt nach unten abrunden sollte. Das Ergebnis ist die Reihe 340, die für 6 Personen ausgelegt ist. Das Startgewicht liegt mit 2700 kg für diese Klasse extrem niedrig. Bei einer Reisegeschwindigkeit von knapp 200 kt (420 km/h) liegt die Reiseflughöhe bei 8000 m, was zu einem sehr wirtschaftlichen Benzinverbrauch führt. Die Reichweite beträgt bis zu 2400 km.

Für den FS2004 haben Brian und Tim Novick diesen Flieger sehr ansprechend umgesetzt, allerdings waren die Flugeigenschaften sehr empfindlich. Deshalb hat Roger Mole im März 2005 eine überarbeitete Version des Fliegers ins Netz gestellt, die alle Freeware-Ansprüche erfüllen soll.

Neben einem sehr schönen und gut zu nutzenden Panel, dessen Wetterradar allerdings nichts mit dem "wirklichen" Wetter im Flusi am Hut hat, gibt es ein durchaus passables Virtuelles Cockpit samt einer Kabine, die zumindest einfachen Ansprüchen genügt. Dazu kommen Referenz- und Checklisten, die über das Knieboard aufgerufen werden können - längst keine Selbstverständlichkeit heute aber sehr hilfreich.
Die Flugeigenschaften der Maschine sind noch immer sehr empfindlich, von "heavy", wie Roger in seinem ReadMe schreibt, kann also keine Rede sein. Fehler in der Trimmung lässt dieser Flieger nicht gelten, ebenso sollte man die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und Klappenstellungen einhalten, sonst gibt es Bruch. Der Sound wird leider nicht mitgeliefert, es wird das Motorengeräusch der mitgelieferten Beech Baron benutzt.
Das Außenmodell ist sehr hübsch, kann allerdings seinen Ursprung beim FS2002 nicht leugnen. So fehlen z.B. die Animationen der Steuerung des Bugrades. Überhaupt muss man beim Rollen sehr aktiv mit der Differentialbremse (F11 und F12) arbeiten, um den Flieger in die Spur zu bekommen.

Trotz allem, der Download ist übersichtlich, die Installation einfach, so dass ich diesen Flieger ohne größere Einschränkungen empfehlen kann. Leider gibt es bisher kaum weitere Liveries, hier ist also noch einmal jeder gefragt, mit Google und anderen Suchmaschinen nach Aktualisierungen zu suchen.
Download bei Simviation.com
Grundmodell
der 340A (mod. von R. Mole) (5,7 MB)
Panel-Update
(6 kB)
Rockwell Turbo Commander 690B
Nachdem in der Freeware-Szene schon seit langem eine Commander-Reihe unter der Regie von Milton Shupe existiert, macht nun eine neue Designer-Gruppe auf sich aufmerksam: Veneaviones Simulations aus Venezuela. Die Leute rund um Arnoldo Perdomo haben ganze Arbeit abgeliefert. Ein hervorragendes GMAX-Modell ohne Ecken und Kanten mit sehr viel Liebe zum Detail, ein tolles virtuelles Cockpit samt virtueller Kabine, dazu noch ein starker Sound, der die Nachbarn zum Kochen bringen dürfte...

Wie detailversessen hier gearbeitet wurde, zeigen der Blick auf die Motorgondel und das Hauptfahrwerk oder auch die sehr gemütlich ausgestattete Passgierkabine.
Die Flugleistungen der Turbo-Commander sind gigantisch, das Flugzeug hat Kraft ohne Ende, will aber auf dem Streckenflug ordentlich getrimmt werden.

Wie sonst eigentlich nur bei guter Payware üblich, lassen sich auch bei der Freeware-Commander verschiedene Cockpit-Views aufrufen, um z.B. eine Landesicht mit Overhead-Panel, die Motorüberwachungsinstrumente oder das GPS zu bedienen. Auch das VC lässt keine Wünsche offen.
Insgesamt also 18 MB, die es wert sind, gesaugt zu werden! Die Installation erfolgt durch eine exe-Datei und ist damit völlig problemlos, außerdem wird eine Checkliste und das Pilot Operating Handbook als PDF-Datei mitgeliefert.
Download bei AVSIM
Grundmodell
der Commander 690 (18 MB)
Pilot
Operating Handbook (1,5 MB)
Beechcraft Baron 58
Warum eigentlich nicht mal ein wenig an den Standard-Fliegern schrauben? Gerade diejenigen, die gerne Online unterwegs sind, müssen sich oft mit den MS-Standards zufrieden geben, weil eben nicht jeder Teilnehmer auch jedes noch so exotische Flugzeug auf der Platte hat. Deshalb habe ich mal zusammengesucht, was es so an interessanten Sachen für die gute Baron 58 gibt. Heraus gekommen ist ein saftiges Paket von 28 MB Größe, dass neben 10 verschiedenen Texturen auch ein neues Panel (von German Coca) und einen neuen, satteren Sound (von Leon Medado) für den Flieger bringt.

Nach einem ersten Blick auf meinen persönlichen Liebling, nämlich den zerschlissenen AirNet-Flieger mit reichlich Dreck- und Gebrauchsspuren, hier die gesamten 10 Liveries im Überblick:








Den einfarbigen, roten Flieger gibt es auch noch in grau oder gold, jeweils mit einer speziellen GPS-Variante des Panels. Natürlich haben wir auch wieder ein paar größere Bilder zum Anklicken mit dabei. Bei der Installation ist nicht viel zu beachten: einfach die drei Ordner Aircraft;Gauges und Sound im Hauptverzeichnis des Flusis entpacken - fertig! Bis auf die Datei Aircraft.cfg und die Checkliste werden keine Dateien überschrieben, also ggf. hier sichern! Die Ordner \Model, \Texture und \Panel müssen vorhanden sein, es handelt sich hier lediglich um eine Erweiterung der Standard-Beech 58!
Download der 28 MB Beech Baron 58 v2
Pilatus PC 12
Von der Allied FS Group AFG ist die Pilatus PC-12, ein einmotoriges Geschäftsreiseflugzeug, erschienen. Für das Modell zeichnet Jacob de Churruca verantwortlich. Es handelt sich um eine optisch und fliegerisch hervorragende Umsetzung dieser wirklich kraftstrotzenden Maschine. Das Panel von David Durst und Marco Ravanello lässt keine Wünsche offen, allerdings gestaltet sich die Installation dadurch etwas komplizierter. Auf der Website finden sich neben dem Basispaket (45 MB) noch etliche Repaints, ein Soundpaket und auch eine fotorealistische Umsetzung des Panels von Tristan Rusch. Insgesamt also ein tolles Paket, das den Download und leichte Mühen bei der Installation wert ist!

Download:
via
Pilatus
PC 12 AFG
Homepage
Beechcraft Twin Bonanza
Auch die Fans der 2-motorigen VFR-Flieger kommen im GA-Hangar nicht zu kurz. Eric Dantes hat seine hervorragende Umsetzung einer Beech Twin-Bonanza aus den späten 50er-Jahren auch an den aktuellen FS2004 angepasst. In vier Bemalungen kommt ein wirklich hübscher Oldtimer zur Darstellung, der allerdings ebenfalls wieder ein Sound-Problem hat: eine Beech Baron hört sich einfach nicht so an wie eine alte Twin-Bonanza. Trotzdem ist der Flieger eine wahre Augenweide und der Download ist selbst für langsame Modems noch zu verkraften.


Download (AVSIM):
Twin Bonanza FS2004 Basismodell (9,2 MB)
Rockwell Commander 500 Shrike
Die Shrike von Paul Sanders, Scott Thomas, André Folkers and Milton Shupe wurde speziell für den FS2004 in GMAX erstellt und kommt mit ihrem 12 MB-Download in 3 verschiedenen Bemalungen auf die Festplatte, das Setup läuft automatisch. Die 2-motorige Maschine stammt aus den 50er Jahren und ist für 6 Personen mit Gepäck ausgelegt. Der Hochdecker ist trotz seines Einziehfahrwerks auch auf unbefestigten Pisten einsetzbar, auf denen Staub und Steine spritzen. Das Cockpit ist im Stil seiner Zeit erstellt, man darf also vom Autopilot nicht zuviel erwarten. Eine eigenwillige und hübsche Maschine, die ich in meinem Hangar nicht mehr missen möchte!

Download (AVSIM):
Rockwell Shrike Basismodell (12 MB)
Beechcraft 300
|
Falcon 50 | Aero
Commander 520 |
Grob SPn |
DeHavilland Canada
DHC-6 |
Cessna
340 | Rockwell Turbo Commander
Piaggio P.180 | Beech Baron 58 | Pilatus
PC-12
Beech Twin Bonanza | Rockwell
Commander 500