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Hangar 5 |
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AVIA BH-5 & Bk11
vorgestellt
von Max alias "Wingman555"
Zweisitziges osteuropäisches Sport- und Trainingsflugzeug (militärisch und zivil genutzt).

Noch etwas besser als die St Georg, sehr
schöne Sounds und Gauges. Bei abgestelltem Motor erscheinen Trittleiter, Werkzeugkoffer und mehr.
Mit dem Befehl für "Hauptausgang öffnen" verschwindet der Pilot aus dem
Cockpit. ABER: mit Sound und animiertem Gurt, der sich erst öffnet und sich dann auf den leeren Sitz
legt - das gab es im Flusi noch nicht!
Im VC sieht man die animierten Arme und Beine des Piloten. Mittels Mausklick wird sein rechtes Bein unsichtbar, um den
darunter liegenden Kompass ablesen zu können. Fliegt etwas träger als die St Georg, ist aber besser gemacht (siehe Sternmotor,
auch animierte Ventile). Die Landung (Dreipunkt) ist lustig, da die Avia die Eigenschaft hat, kurz über dem Boden nach rechts zu kippen: also
Vorsicht!

Was alles bei angezogener Parkbremse erscheint: (obwohl der Flieger keine Bremse hat)
Die feinen Details des Motors sind absolut sehenswert:

Die Avia gibt es als Download bei AVSIM sowohl für den FS9 als auch für den FSX. Allerdings wurde die MDL-Datei im dem Software-Kit für den FS9 in den FSX übernommen, so dass Freunde der DX10-Darstellung leider hier zu kurz kommen: bei ihnen bleibt die Avia leider weiß.
Download der Version für den FS9 (32,4 MB)
Download der FSX-Version (32,4 MB)
St.
Georg
vorgestellt
von Max alias "Wingman555"

Altes Kleinstflugzeug aus
Serbien mit Sternmotor.
Gerade mal etwa 6m Spannweite, Holzkonstruktion. Am Außenmodell, das es in 3 Bemalungen gibt, sind auch einige
schöne Animationen vorhanden: bei abgestelltem Motor und Parkbremse, erscheinen Bremsklötze und der Pilot verschwindet aus dem Cockpit. Mit "L" kann man ein Werbe-Schleppbanner anzeigen, welches im Stillstand flach am Boden liegt und im Flug wie der Schal des Piloten schön im Wind flattert. Am Motor sind auch die Ventile animiert. Der Pilot bewegt sich mit den Steuereingaben. Der
Sound ist sehr schön gemacht: es blubbert im Leerlauf und bei Vollgas gibt es ein sehr schönes lautes Knattern. Höchstens Windgeräusche im VC fehlen etwas.
Das VC ist immer ein wunder Punkt bei so alten Flugzeugen, da diese mit der oft spärlichen Instrumentierung wenig Designspielraum lassen. Doch in der St Georg ist auch das gut gelungen:
Gauges, die, wenn gewollt, auch metrisch anzeigen (Rechtsklick) und unten links eine Uhr die als "Ersatz" für einen künstlichen Horizont schön hin und her pendelt.

Die kleine Kiste fliegt sich spritzig und kann schnell beherrscht werden. Spaß macht es im Landeanflug mal den Motor
abzustellen (hat man wirklich gemacht um Propellerschäden bei oft vorkommenden Überschlägen zu vermeiden)
Download bei AVSIM (4,5 MB)
Bücker Jungmann 131 V2.0
Nach der äußerst gelungenen Umsetzung der Ju 52 hat Oliver Fischer erneut zugeschlagen und einen Oldtimer der ganz besonderen Art für den Flusi nachgebaut: die Bücker Jungmann. Es handelt sich hier um einen Doppeldecker, der in den 30er Jahren in Deutschland weit verbreitet war. Erstflug der Jungmann war im April 1934 auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal. Sie wurde als Schulmaschine, Kunstflugzeug und im Krieg als leichter Bomber eingesetzt. Sie ist der Bü 134 Jungmeister sehr ähnlich, hatte aber im Gegensatz zum Siemens Sternmotor bei der Jungmeister einen Hirth Reihenmotor eingebaut. Mit über 5000 Exemplaren ist die Bü 131 eines der meist gebauten Flugzeuge weltweit.

Oliver Fischer liefert 2 Versionen der Bü 131: eine deutsche Variante mit 80 PS sowie eine Kunstflugvariante mit 105 PS, hier hat man die Auswahl zwischen 5 verschiedenen Bemalungen. Das Flugzeug ist nichts für Anfänger, es will auch und gerade im Simulator richtig "geflogen" werden. Mit dabei ist ein Soundpaket, das sich hören lassen kann. Die Installation erfolgt per Selbst-Installer und ist damit völlig problemlos. Die Maschine kann problemlos auch im FSX geflogen werden, einzig die kleinen Windschutzscheiben fehlen.
Sehr gelungen ist in der völlig neuen Version 2 das virtuelle Cockpit, aber auch das 2D-Panel kann sich sehen lassen. Die metrisch skalierten Instrumente lassen sich sehr gut ablesen und belasten die Performance des Rechners kaum. Einziges kleines Manko ist vielleicht die recht sparsame Dokumentation, die sich gerade über 6 Seiten erstreckt und dem angehenden Doppeldecker-Piloten wenig Infos über das Flugverhalten mit auf den Weg gibt. Immerhin sind einige Hinweise auf dem Instrumentenbrett angebracht und sehr gut lesbar. Knapp 18 MB sind schnell heruntergeladen, das Flugzeug macht Spaß - eine echte Freeware-Perle!

Download (Avsim)
17,9 MB
Das Handbuch der Bücker 131 als PDF-Datei
Hawker "Hurricane" IId
Normalerweise gibt es auf Flusi.info keine Warbirds - doch keine Regel ohne Ausnahmen. Robert Sanderson hat eine wunderschöne Freeware-Hurricane ins Netz gestellt, die man keinesfalls übersehen sollte.

Schon im Jahr 1935 hatte die "Hurricane" ihren Erstflug und war vor der berühmten Luftschlacht um England 1940 der meistgebaute Jäger der britischen Luftwaffe. Zwar war die "Hurricane" bereits zu Beginn des Krieges veraltet und ihren direkten "Gegenspielern", nämlich den Messerschmidt Bf-109 und sogar der Me-110 hoffnungslos unterlegen, was die Geschwindigkeit, Steigleistung und Gipfelhöhe anging. Doch hier konnten die Briten die wesentlich leistungsstärkere "Spitfire" einsetzen, und die "Hurricane" gegen die deutschen Bomber schicken. Zu dieser Zeit waren die "Hurricane"-Flugzeuge für die meisten Abschüsse deutscher Flugzeuge verantwortlich.

Die "Hurricane" war einfach gebaut, was ihr einige Vorteile einbrachte. So waren der Rumpf und zu Beginn auch beide Tragflächen mit Stoff bespannt, so dass die Granaten der der Deutschen die Außenhaut nur durchschlugen, ohne zu explodieren. Viele beschädigte "Hurricane" konnten so ihren Fliegerhorst wieder erreichen. Außerdem waren die Antriebe für das Einziehfahrwerk in den Tragflächen verbaut, was einen breiten Radabstand und somit ein viel besseres Verhalten auf unbefestigten Pisten mit sich brachte, als sie die "Spit" oder die "Me-109" hatten. Diese haben den Antrieb für das Einziehfahrwerk im Rumpf, was den Radstand erheblich einengt. Auch eine Seeversion gab, die mit Katapulten von britischen Zerstörern gestartet werden konnten.
Weitere Fakten: Leergewicht 2631 kg, Startgewicht max. 3674 kg, Spannweite 12,19 m, Länge 9,58 m, Motor Rolls-Royce Merlin mit 954 kW, Gipfelhöhe 10850 m, Höchstgeschwindigkeit 541 km/h.

Robert Sanderson hat eine tolle Arbeit abgeliefert. Das Außenmodell ist sehr detailliert ausgearbeitet, auch an der Bemalung findet sich kein Makel. Man sieht der IId an, dass sie nicht das erste Mal auf Feindflug geht. Sehenswert die Animationen: das Fahrwerk fährt herrlich asynchron ein, der schnauzbärtige Pilot mustert ständig seine Umgebung, die Funkantenne flattert im Fahrtwind... Dazu kommt ein herrlich satter Sound, der einen Flug mit der "Hurricane" zum Genuss werden lässt.
Die Maschine soll aus dem Virtuellen Cockpit geflogen werden, somit sind natürlich sämtliche Schalter mit Funktionen belegt. Die Instrumente sind sehr gut ablesbar und auch flüssig animiert, so dass man das ebenfalls mitgelieferte 2D-Panel wohl nur selten nutzen wird. Vorsicht: der Taildragger lässt sich auf dem Boden nur mit der Differentialbremse (F11 und F12) lenken!
Bei der Installation (automatisch per exe-Datei) wird in der nordafrikanischen Wüste ein kleiner RAF-Stützpunkt angelegt, von dem aus die Hawker als "Dosenöffner" Einsätze gegen die deutschen Panzertruppen fliegt. Im Ordner "Flüge" werden entsprechende Startsituationen angezeigt. Sehr gut ist die Dokumentation als PDF-Datei, Checklisten und Referenzen werden als HTML für das Kneeboard (F10) mitgeliefert.
Insgesamt also ein rundes Paket, das allen Propeller-Fans gefallen wird. Die Qualität ist hervorragend und kann sich durchaus an teurer Payware messen. Auf jeden Fall ansehen!
Apropos: Gleichfalls im Juli 2006 erscheint eine schön gemachte Sammlung von "Hurricane"-Modellen beim Aeroplane Heaven Members Club, die ebenfalls sehenswert ist und mit einer Szenerie aus Südengland (Hawkinge 1940) daherkommt (ca. 50 MB, Freeware).
Download
FS
2004 Autoinstaller
FSX
Autoinstaller NEU!
Beechcraft D-18S
Das Team um Milton Shupe, Scott Thomas und André Folkers ist in der Simulatorszene alles andere als unbekannt: sie konnten bereits mit dem FS 2002 Awards einfahren, nämlich mit der viermotorigen Dash 7 und der bekannten Rockwell Commander. Im Jahr 2004 brachten sie die viel beachtete Howard 500 heraus - und 2005 die Beech D-18S (Homepage: FlightsimOnline).

Der neueste Coup des Teams (Juni 2006): eine Amphibienversion der D-18 S, und zwar als Fracht- und als Passagier-Variante. Hier sind besonders die Außentexturen gelungen, aber auch das Innenleben der beiden Varianten überzeugt. Besondere Freude bereitet es den deutschen Flusianern, mal durch die Kabine nach hinten zum Waschraum zu spazieren: in vier Sprachen steht an der offen stehenden Tür, was sich dahinter befindet, auch in Deutsch (umgangssprachlich...).



Die Bemalung in der Farben der www.Bush-Pilots.net stammt aus der Feder von Urs Burkhardt und darf als besonders gelungen bezeichnet werden. Das virtuelle Cockpit ist noch einmal ein wenig "aufgemotzt" worden, die Anzeigen sind sehr flüssig und machen eigentlich das 2D-Panel überflüssig.
Hier nun zur Erstausgabe der Beechcraft D-18 S als Landflugzeug mit Einziehfahrwerk.

Die zweimotorige Maschine wurde 1937 entwickelt und ist eine der ersten Ganzmetallflugzeuge. Sie war ausgelegt für 8-9 Passagiere sowie den Piloten und wurde in den verschiedensten Variationen während und nach dem 2. Weltkrieg über 5500 mal gebaut, allein die Version D-18S brachte es auf 1003 Exemplare. Die meisten der Flugzeuge waren mit Pratt & Whitney Sternmotoren ausgerüstet, die jeweils 450 PS leisteten.
Bei der Erstellung für den Simulator haben Milton und sein Team mal wieder ganze Arbeit geleistet. Das Außenmodell kommt mit animierten Steuerflächen und Rädern daher, selbst die Landescheinwerfer werden nach dem Abschalten zur Reduktion des Luftwiderstandes - wie auch das Fahrwerk - eingefahren. So richtig Freude kommt im Cockpit auf: es sieht herrlich gebraucht aus, alle Schalter sind animiert, sämtliche Gauges extra für die D-18 programmiert. Vor allem im VC fühlt man sich fast wie im echten Flieger!

Der Sound stammt standardmäßig von der DC-3, doch gibt es bei AVSIM ein kleines Soundpaket für den FS2002, das auch sehr gut auf dem FS2004 läuft und für die richtige Untermalung beim Fliegen sorgt. Inzwischen gibt es auch einige zusätzliche Bemalungen für diesen herrlichen Oldtimer, der bei Freunden der gemütlichen Sichtfliegerei auf keinen Fall im Hangar fehlen sollte.
Download bei AVSIM:
Basismodell
mit VC (16 MB)
Sounds GeeBee
(2,5 MB)
Amphibean-Version
(24,2 MB)
Junkers Ju-52/3m V2.0
Die "gute, alte Tante Ju" ist sicherlich eines der bekanntesten deutschen Flugzeuge überhaupt. Aus der F-13 entwickelt war die Ju-52 eines der ersten Ganzmetallflugzeug auf der Welt. Sie wurde in einer geradezu astronomischen Zahl von 4835 Stück gebaut - kaum ein anderes Muster hat je solch eine Stückzahl erreicht. Somit war die Ju-52 auch das erste Flugzeug, dass in Serie quasi "am Fließband" produziert wurde. Der Erstflug erfolgte im März 1932.

Bereits seit Ende 2004 gibt es die Ju-52/3m von Oliver Fischer - und zu Weihnachten 2005 ist die neue Version 2 erschienen. Der Download (Avsim) kommt als kompakte exe-Datei (Selbstinstaller) mit gut 35 MB daher, bei der Installation muss lediglich das Root-Verzeichnis des fs9 angegeben werden, der Rest läuft automatisch.
Es ist kaum zu glauben, wie gute Freeware es gibt: super schöne Texturen, ein herrliches 2D-Panel und tolle Sounds hat der Autor seinem "Baby" spendiert. Das Beste aber ist das Innenleben: solch ein Virtuelles Cockpit, das zudem voll bedienbar ist, sucht man bei den meisten Payware-Flugzeugen vergeblich. Und auch eine Virtuelle Kabine ist bei der Version 2 mit dabei.

Völlig neu programmiert sind die Instrumente, die nun zu 99% in Art und Funktion ihren Vorbildern entsprechen. Lediglich beim Funkgerät hat Oliver Fischer nach eigenen Angaben ein wenig seine Phantasie spielen lassen, um das Flugzeug für den Flugsimulator kompatibel zu gestalten. Im Lieferumfang sind 5 sehr akurate Bemalungen enthalten, die allesamt - wie auch das wunderschöne Cockpit - reichlich Gebrauchsspuren aufweisen. Sehr schön modelliert sind die Sternmotoren, selbst ein winziges BMW-Logo hat noch seinen Platz bekommen.
Es würde den Rahmen sprengen, hier die vielen Vorzüge dieses Flusi-Modells aufzuzählen. Die Arbeit, die Oliver Fischer in dieses Projekt gesteckt hat, ist kaum zu ermessen. Ein besseres und schöneres VC wird man auch bei teurer Payware nicht finden! Auf seiner Seite wirbt Oliver für eine Spende via Paypal, die man in diesem Falle getrost leisten sollte, um weitere Freeware-Perlen von ihm zu erhalten. Die Recherche nach Unterlagen und Fotos hat schließlich nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch Geld gekostet - trotzdem bleibt Oliver glücklicherweise der Freeware-Gemeinde treu.

Einziges Manko dieser herrlichen Software ist die schmale Dokumentation: auf 6 Seiten (PDF) wird die Geschichte des Fliegers, die Installation, technische Daten und eine Erklärung des Panels geboten. Wer sich ernsthaft mit der Ju-52 auf einen Streckenflug begeben möchte, kommt also um die Suche nach weiteren Infos nicht herum. Wer jedoch einfach nur gerne mal mit einem recht gemächlichen Oldtimer schöne VFR-Szenerien "erfliegen" möchte, der ist mit dieser schönen, alten Dame bestens bedient!
Download (Avsim)
35 MB
Das Handbuch der Ju-52/3m als PDF-Datei
Junkers W-33b

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen widmete sich Dr. Hugo Junkers, der eine Gasofenfabrik besaß, dem Bau von Flugzeugen. Sein Ziel war, die stoffbespannten Holzkonstruktionen durch Flieger abzulösen, die komplett aus Metall gebaut waren. Mit dem Modell F-13 war ihm der Durchbruch gelungen. Die Lufthansa baute mit der F-13 ihr damals noch kleines Streckennetz zügig aus. Die Weiterentwicklung der F-13 war die W-33, aus der wenige Jahre später die berühmte Ju-52 entwickelt wurde.
Hauke Keitel (siehe auch seine FW "Condor" weiter unten) und Rolf-Uwe Hochmuth haben nun eine sehr schöne und dabei trotzdem Download-freundliche Version der Junkers W-33b für den FS2004 herausgebracht. Gerade mal 2,3 MB müssen gesaugt werden, die Installation ist denkbar einfach. Der Oldtimer glänzt durch ein sehr schönes Virtuelles Cockpit, das natürlich komplett bedienbar ist. Als Gimmiks seinen die Pushback-Funktion genannt, bei der zwei Männer sich mächtig ins Zeug legen und die Maschine rückwärts schieben, oder das Simicon, mit dem man das Fahrwerk von Rädern auf Kufen umstellt. Ein eigener Sound oder alternative Bemalungen passen natürlich in solch einen kleinen Download nicht mehr mit hinein. Durch 8 LOD-Modelle eignet sich die W-33b auch sehr gut als AI-Flugzeug.

Download
Flightsim.com
Datei
"juw33fs9.zip" suchen (2,3 MB)
Messerschmidt Me-108 Taifun
Kaum zu glauben, dass diese Ganzmetall-Konstruktion bereits 1934 gebaut wurde: das einmotorige Sport- und Reiseflugzeug Me-108. Einziehfahrwerk, Propellerverstellung, Klappen - der Flieger bot bereits damals eine Menge! Auch die Umsetzung für den Flusi 2004 ist sehr schön gelungen, wenn auch manches Instrument auf dem Panel einem der Standardflieger entliehen wurde. Umwerfend ist der mitgelieferte Sound, der als Alias z.B. bei meiner Debonair eingesetzt wird. Die Flugleistungen sind beinahe atemberaubend - allerdings war die Me-108 auch der unmittelbare Vorläufer des Jagdfugzeuges Me-109. Ein relativ kleines Upload, das wirklich lohnt!

Download (Günters Flusi Seite):
Me-108 Basismodell (4,5 MB)
Focke Wulf 200 "Condor"
Die ersten Pläne für die FW 200 stammten aus dem Jahr 1935, als man sich bei Focke Wulf über ein Mittelstrecken- Verkehrsflugzeug mit großer Geschwindigkeit und Nutzlast Gedanken machte. Im Juni 1936 wurden die Planungsstudien dem Vorstand der Lufthansa vorgelegt, der sofort einen Bauauftrag erteilte und nach etwas mehr als einem Jahr im Juli 1937 absolvierte der erste Prototyp V-1 ( D-AERE) seinen Jungfernflug. Die Maschine war mit vier Prat & Whitney-Motoren mit jeweils 760 PS ausgestattet und hatte Zweiblattluftschrauben. Die Probeflüge waren so überzeugend, dass die Lufthansa sofort die erste Serie in Auftrag gab. Der Prototyp stellte zudem einige Weltrekorde auf, so daß sich auch das Ausland für diese Maschine interessierte. An Dänemark wurden zwei Maschinen geliefert, nach Südamerika einige weitere. Dann brachte der Kriegsausbruch dem Export das Ende. In der Serie erhielt die "Condor" BMW 132 Sternmotoren mit jeweils 845 PS. Im Krieg diente sie als Langstreckenaufklärer und zur Schiffsbekämpfung, hier erhielt sie als "Geißel des Atlantiks" traurige Berühmtheit. Hier gibt es weitere Infos zur Geschichte dieses Flugzeugs.

In der Flusi-Szene ist Hauke Keitel kein Unbekannter, was Oldtimer angeht. Viele Entwickler kämen ohne seine metrischen Gauges gar nicht dazu, auch mal eine Junkers oder andere deutsche Highlights umzusetzen. Schon für den FS2002 gab es die "Condor", die nun auch für den FS2004 zu haben ist. Es handelt sich um eine sehr liebevolle Umsetzung der Zivilversion, die Hauke gleich in mehreren Versionen und Bemalungen liefert. Das Modell ist sehr schön ausgearbeitet und kommt mit einem voll bedienbaren Virtuellen Cockpit daher. In der Dokumentation wird darauf verwiesen, dass das 2D-Panel nur für den "Notfall" mitgeliefert wurde.
Die Installation gestaltet sich nach dem Download der gut 22 MB problemlos, es werden einfach nur vier Verzeichnisse in den FS9-Hauptordner entpackt - fertig! Ein eigenes Sound-Paket wird nicht mitgeliefert, doch passen die Motorgeräusche der Ford-Trimotor (MS-standard) sehr gut. Die Flugeigenschaften sind so, wie man sie sich bei einem schweren, leicht untermotorisierten Airliner aus den 30er Jahren vorstellt. Es macht Spaß, mit dem Vogel gemütlich durch die Luft zu schippern. Referenzen und Checklisten für das Kneeboard werden mitgeliefert, ebenso eine prägnante Kurz-Dokumentation über 11 Seiten in deutscher Sprache.

Ein sehr schönes Flugzeug ist hier für den Flugsimulator erschienen, dass wirklich jeden Kilobyte seines Downloads wert ist. Inzwischen ist bereits ein kleines Update erschienen.
Download
Flightsim.com
Datei
"fw200fs9.zip" suchen (22,8 MB)
Update "ta200-1.zip" (283 kB)
Stearman Kaydet
Und wieder einmal gilt es, einem tollen Oldtimer zu huldigen, der seit April 2005 für den Flugsimulator als Freeware zu haben ist: die sehr hübsch anzusehende Stearman Kaydet.

Die Stearman Aircraft Company entwickelte in Eigeninitiative 1934 diesen Doppeldecker als Modell 70. Wegen der gutmütigen Flugeigenschaften bestellten sowohl das amerikanische Flieger Corps wie auch die Heeresflieger dieses Modell, von dem bis zum Ende des zweiten Weltkriegs in verschiedenen Varianten 3519 Stück gebaut worden sind. Am weitesten verbreitet bei Army und Navy war die Variante N2S-5, die mit einem Lycoming Sternmotor mit 164 kW ausgerüstet war. Damit konnte sie schneller (200 km/h), höher (5415 m) und weiter (813 km) fliegen als die Konkurrenz, die Bü 131 aus Deutschland.

Für den Flugsimulator haben sich David Eckert (Flugzeug, Panel, XML-Gauges) und Dennis Seeley (Flugdynamik) zusammengetan und eine ganz hervorragende Arbeit abgeliefert. Das Außenmodell ist absolut detailliert dargestellt, Steuerflächen und Räder sind animiert und die Bemalung ist in ihrer Ausführung beinahe umwerfend gut! Dazu kommt mit dem 17 MB Download noch die kleine, hübsch gemachte Szenerie vom Eagle Field in Kansas, in dessen Nähe die Stearman-Fabrik lag (Mark Smith, MS-Scenery). Die Firma ging übrigens nach dem Krieg im Boeing-Konzern auf.
Sehr schön gemacht ist das Panel und Virtuelle Cockpit, das voll zu bedienen ist. Kunstflug ist natürlich ebenso mit dem Oldtimer möglich wie ein gemütlicher Reiseflug unter VFR-Bedingungen.

Die Datei und viele Repaints gibt es bei Flightsim.com, weitere Informationen finden sich auf der Homepage von D. Eckert.
Download
Flightsim.com
Datei
"stear04.zip" suchen (17 MB)
Howard 500
Das Team um Milton Shupe ist bekannt für seine hervorragenden Umsetzungen gerade von Propellermaschinen für den MS Flugsimulator. Im Sommer 2004 erschien nach über 2000(!) Stunden Arbeit der "Eyecatcher" Howard 500, einem beinahe schon historischen Reise- und Cargoflugzeug. Immerhin 19 Passagiere finden in der Howard Platz, das TOW beträgt etwa 15,4 t, was für GA-Flugzeuge sicher der obere Rand des Möglichen ist. Das Cockpit erinnert an einen Uhrenladen, ist aber nach einiger Einarbeitung schnell zu beherrschen. Die verschiedenen Download-Files und Dokumentationen sind bei FlightXpress zusammen gefasst.


Download (Avsim):
Modell
ohne VC (14 MB)
Modell mit VC und
Kabine (15 MB)
weitere
Bemalungen, Checklisten etc.