Dieser Bereich ist für die kleinen Helferprogramme reserviert, die einem das Leben mit dem Flugsimulator vereinfachen.
Hier findest Du eine Vielzahl an nützlichen und interessanten Websites zum Thema Flugsimulation.
Oldtimer
Ich habe hier meine FREEWARE Download-Tipps für Dich in einer Liste zusammengefasst. Viel Spaß beim Stöbern...
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Hangar-Übersicht: GA 1-motorig | GA 2-motorig | Helikopter | Oldtimer | Kunstflug
Luscombe 8 "Silvaire"
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwarf Donald Luscombe einige sehr interessante Flugzeuge, von denen das Modell 50, die Luscombe 8, kommerziell das erfolgreichste werden sollte.
Zuvor war die Firma jedoch wirtschaftlich immer nahe am Abgrund gewesen und musste den Firmensitz immer wieder verlegen. In New Jersey konnte man 1937 die Luscombe 8 vorstellen, die in der Monocoque-Technik, bei der die Außenhaut zur Stärkung der Struktur essentiell ist, hergestellt wurde - revolutionär für die damalige Zeit.
Die verschiedenen Modelle der Version 8 unterschieden sich hauptsächlich durch ihre Motorisierung. Sie waren mit 65 bis 75 PS starken Motoren von verschiedenen Herstellern ausgestattet. Haupteinsatz war das "Civilian Pilot Training Program" in den USA, was natürlich dazu gedacht war, möglichst viele Piloten für die Streitkräfte auszubilden.
Für den FS9 gibt es die schöne Umsetzung der Luscombe 8 von Lynn und Bill Lyons. Mit deren Erlaubnis hat Craig Richardson von Classic Wings das Flugzeug für den FSX neu kompiliert - es handelt sich also um ein echtes FSX Modell.
Der unkomplizierte Installer schaufelt 2 Modelle in das FSX-Aircraft Verzeichnis: einen Taildragger und eine Version mit Schwimmern, beide in einigen recht ansprechenden Bemalungen. Die weitere Dokumentation ist eher spärlich, allerdings bei einem so einfachen Flugzeug auch ausreichend.
Fazit:Wer die Luscombe im FS9 geliebt hat, der wird sich freuen, sie endlich auch im FSX fliegen zu können. Eine echte Perle für die Low-and-Slow Fans
Luscombe 8 "Silvaire" (8,4 MB)
E.A.C. Eastbourne Monoplane
Im Jahr 1913 war das, was wir heute nicht nur bei Kleinflugzeugen als selbstverständlich ansehen, längst nicht Konstruktionsstandard.
Flugzeuge aus dieser Zeiten hatten meist einen Schub-Propeller, der hinter dem Piloten angebracht war. Außerdem zog man Doppeldecker vor, die erheblich mehr Auftrieb, aber auch auch viel mehr Widerstand erzeugten. Die Firma Eastbourne in Sussex, England, war eine der ersten, die mit einem Eindecker und Zugschraube experimentierte.
Ausgerüstet mit einem 3-Zylinder Anzani Motor mit 35 PS erreichte das Monoplane eine Geschwindigkeit von 48 Meilen pro Stunde bei einer Reichweite von etwa 22 Meilen.
Die Version für den FS von Craig Richardson (er hat zwei Modelle für den FS9 und den FSX erstellt) hält sich zum Glück nicht ganz korrekt an die Vorgaben. Der Motor scheint deutlich kräftiger zu sein und bringt die Maschine locker auf 70 kts, auch ist die Reichweite größer. Wunderschön das filigrane Modell mit halb durchsichtiger Bespannung, Rippen und Holme sind ebenso zu erkennen wie das, was hinter bzw. unter dem Flügel passiert. Die Steuerflächen sind animiert, auch der Pilot bewegt seinen Kopf.
Fazit:
Ein Flugzeug ganz aus den Anfängen der motorisierten Fliegerei. Dank Installer im Nu auf der Festplatte, bietet das Monoplane für Oldtimer-Fans eine Menge Spaß. Auf jeden Fall mal ausprobieren!
FSX - E.A.C. Eastbourne Monoplane (24,8 MB)
FS9 - E.A.C. Eastbourne Monoplane (24,3 MB)
North American T-6 "Texan"
Mehr als 300.000 Piloten der USA und der Alliierten erlernten ihr Handwerk auf diesem Fortgeschrittenen-Trainer.
Die AT-6 Texan war am bekanntesten unter den Namen Havard (wie sie bei der RAF und den Streitkräften des Commonwelth hieß) und SNJ (bei der US Navy). Sie gilt als eines der berühmtesten Flugzeuge und war einer der am meisten eingesetzten Trainer. über 17.000 Maschinen wurden vor und während des 2. Weltkrieges gebaut.
Warwick Carter kennen viele schon von seiner P-51 Mustang, die er noch für den FS9 erstellt hat. Die T-6 entstand unter Verwendung des FSX-SDK und ist somit voll kompatibel zu DX10 und zum FSX-Acc.. Das Außenmodell ist sehr gelungen und in seinen Relationen stimmig. Sehr schön auch das virtuelle Cockpit, in dem sich z.B. die Haube stufenlos aufschieben lässt. Wer will, kann die T-6 auch aus dem hinteren Cockpit fliegen.
Weniger gelungen ist die Bemalung. Aber es wird ein Set an Master-Texturen mitgeliefert, so dass die Painter sicher schnell an ihr Werk gehen können. Der mitgelieferte Sound ist manchmal ein wenig abgehackt, kommt aber beim Start und im Cruise dem 447 kW starken Sternmotor von Pratt & Whitney sehr nahe.
Seit dem 03.03.2010 ist das Update auf die Version 1.1 online gestellt.
Fazit:Ein schöner Trainer, der sich anbietet, low and slow die Landschaft zu erkunden. Besonders schwierig ist die Texan nicht in der Bedienung, sie bringt bei einem entspannten Feierabendflug sicher eine Menge Spaß. Hoffentlich gibt es bald ein paar abwechslungsreiche Bemalungen.
T-6 Texan v1.1 (24 MB)
Verbesserte Texturen (Tim Scharnhop, 1,5 MB)
de Havilland DH.82 "Tiger Moth"
Die zweisitzige "Tiger Moth" ist ein Doppeldecker von 1931. Entworfen von Geoffrey de Havilland wurde er hauptsächlich als Trainingsflugzeug bei der britischen Royal Air Force eingesetzt.
Bis zum Ende der Einsatzzeit um 1950 wurden über 7000 "Tigermotten" gebaut. Seitdem werden viele D.H.82 zivil genutzt. Eine ganze Reihe davon fliegen heute noch auf Veteranentreffen.
Gute Freeware für den FSX kommt aus Australien. Diese Behauptung wird von der "Tiger Moth" des Autors Anthony Lynch mal wieder bestens untermauert. Ein wunderschönes Außenmodell mit viel Liebe zum Detail (mit einem Event-Manager können die Außenanimationen gesteuert werden), ein sehr ausgewogenes Flugverhalten, eigener, passender Sound und ein informatives PDF-Handbuch (Pilots Notes) machen die Ants Tiger Moth zu einem runden Paket.
Der Self-Installer benötigt nur wenige Sekunden, um die Motte in fünf verschiedenen Bemalungen in das korrekte FSX-Verzeichnis zu kopieren, dieses braucht stattliche 268 MB Speicherplatz. Auch ein Repaintkit ist erhältlich und wird die Phantasie der Pinselkünstler anregen. Keine Frage: die "Tiger Moth" liebt DX10.
Fazit:Ein ganz außergewöhnlich gut gemachter Oldtimer, der aufgrund seiner vielen Details manche Payware billig aussehen lässt. Unbedingt downloaden!
de Havilland DH.82 "Tiger Moth" v1.1 (70 MB)
Paintkit (53 MB)
WACO UPF-7
Die Firma WACO Aircraft aus Troy, Ohio, war einer der führenden amerikanischen Flugzeugbauer für zivile Maschinen zwischen 1928 und 1935.
Gegründet wurde WACO als Weaver Aircraft Company in Lorian, Ohio. Zwischen 1919 und 1946 wurden mehr als 80 Modelle bei WACO gefertigt. Eine der am meisten gebauten Typen war die UPF-7. Zwischen 1939 und 1942 wurden etwa 600 Maschinen dieses Typs für die Ausbildung von Zivil-Piloten gebaut. Noch heute sind viele dieser Oldtimer - liebevoll gepflegt - flugfähig. Die WACO-Fans treffen sich heutzutage hier.
Tim Conrad hat sich auch dieser kleinen Maschine gewidmet. Für den FSX hat er ein wunderbares Modell programmiert, das mit Schatten und Spiegelungen im Cockpit ebenso aufwarten kann wie mit einem detailierten Außenmodell. Beim Sound bedient sich Tim bei der Standard-Beaver, doch irgendwie passt das einfach bestens zusammen. Das VC ist, wie bei Tim üblich, eher einfach gehalten, dafür läuft der Flieger aber absolut flüssig auch in komplexer Szenerie.
Fazit:
Ein toller Doppeldecker, den man immer wieder gerne aus dem Hangar schiebt. Trotz des kleinen Downloads nutzt die UPF-7 alle Möglichkeiten des FSX aus und verdient damit auf jeden Fall ganz großes Lob. Hier macht wirklich niemand mit dem Download etwas falsch.
WACO UPF-7 (6,4 MB)
Curtiss "Jenny"
Die Curtiss JN-4 Jenny ist ein Doppeldecker, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg vom US-Amerikaner Glenn Curtiss entwickelt und während des Krieges als Schulflugzeug benutzt wurde.
Sie war das erste in großen Stückzahlen hergestellte Flugzeug in den USA, obwohl sie technologisch keine Besonderheiten aufwies. Mehr als 6800 Jennys wurden gebaut.
Dirk Stuck hat die Jenny in verschiedenen Modellen und Bemalungen für den FSX erstellt. Die Modelle sind voll DX10-kompatibel und erfreuen den virtuellen Piloten mit vielen hübschen Details wie ein wehender Schal oder die animierte Ventilsteuerung des Curtiss OX-5 Achtzylinder.
Fazit:Ein lohnender Download, denn neben den Flugzeugen gibt es eine kleine Szenerie (CZMI) und sogar noch einen Ford Model "T", mit dem man stilecht die Gegend "auf dem Boden" erkunden kann.
Curtiss "Jenny" (22 MB)
De Havilland 89 Dragon Rapide
Der "hölzerne Airliner". In den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, war die Rapide eines der ersten kommerziell genutzten Verkehrsflugzeuge nach dem 2. Weltkrieg.
Hunderte Maschinen aus Militärbeständen, die nicht mehr gebraucht wurden, standen zum Verkauf. Mit 6-8 Sitzen und einer Reichweite von knapp 1000 km war die Rapide vor allem für Charterer interessant.
Für den FSX haben sich Dave Garwood und das CBFS Design Team dieser eigenwilligen Maschine angenommen. Herausgekommen ist ein wirklich sehens- und fliegenswertes Modell dieser Propellermaschine. Zwei Modelle (eines mit Schwimmwern) sowie einige recht gelungene Bemalungen bieten sich für Erkundungsflüge abseits der regulären Flugrouten an.
Fazit:
Ein eigenwilliges und aufsehenerregendes, trotzdem aber leicht zu beherrschendes Flugzeug mit zwei Motoren, das sehr schön die Stimmung rüberbringt, als Flugreisen noch ein Hauch von Abenteuer verbreiteten.
De Havilland 89 Dragon Rapide (35 MB)
Stampe Classic
Im Jahre 1932 wurde der Konstrukteur von Stampe & Vertongen, Georges Ivanow, mit der Konstruktion einer neuen Maschine beauftragt, der SV-4. Diese lehnte sich deutlich an die De Havilland "Moth" an, die von Stampe in Belgien vertrieben wurden.
Der Erstflug fand am 13.Mai 1933 statt. Das Modell SV-4C ist mit einem 145 PS starken, hängenden 4-Zylinder-Motor Renault P-PEI ausgestattet, mit dem es maximal 198 km/h erreicht. Der Motor wird mit Pressluft aus einer mitgeführten Pressluftflasche gestartet.
Eric Dantes und Alayn Gourio haben die Stampe schon vor langer Zeit für den FS9 umgesetzt - und diese Umsetzung funktioniert ohne jede Einschräkung auch im FSX in der DX10-Einstellung. Der mitgelieferte Sound bringt die Lautsprecher mächtig ins dröhnen, die Flugeigenschaften lassen keine Wünsche offen und sind sehr authentisch.
Fazit:
Wer sagt denn, dass FS9-Flugzeuge nicht im FSX/DX10 zu nutzen sind? Die Stampe ist hier eine Ausnahme. Auf den üblichen Download-Seiten gibt es einige Repaints, die sich lohnen.
Stampe Classic (11,5 MB)
Fairey Swordfish Mk.I
Die Swordfish ist ein dreisitziger Doppeldecker, der als Torpedoflugzeug, Aufklärer und zur Beobachtung eingesetzt wurde. Bereits bei der Indienststellung war sie konzeptionell veraltet.
Angetrieben von einem 740 PS Pegasus 9-Zylinder Sternmotor wurde sie von Landbasen, Flugzeugträgern oder speziell ausgerüsteten Kampfschiffen eingesetzt. Berühmt wurde sie durch die Zerstörung des italienischen Hafens Tarent, bei dem die Seestreitkräfte dort weitgehend vernichtet wurden. Doch sie war zu langsam. Bei einem erfolglosen Angriff auf die deutschen Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau wurden 5 von 6 Flugzeugen abgeschossen.
Flying Stations sind schon seit einiger Zeit bekannt für ihre Produkte für den Flugsimulator. Ihnen gemeinsam ist, dass sie alle irgendwie mit der Marine zusammenhängen. So ist es auch kein Wunder, dass mit der HMS Ark Royal und der HMS Victorious zwei Flugzeugträger im Angebot sind. Dabei verfolgt die Gruppe konsequent den Freeware-Gedanken.
Philip Chandler, Fraser Paterson und Mathias Pommerien zeichnen für die Swordfish verantwortlich. Der behäbige Doppeldecker kommt als Land- und Floatmodell in einigen sehr authentischen Bemalungen daher. Als Besonderheit sind natürlich der abwerfbare Torpedo bzw. Bomben zu erwähnen, sie werden über das Beladungsmenue des FSX an das Flugzeug gehängt. Dabei kann der Start mit Torpedo und vollen Tanks schon mal zu einer Nervensache werden. Eine kleine Dokumentation mit den wichtigsten Angaben und Checklisten rundet den Download ab.
Fazit:Ein altes Kampfross! Die Swordfish ist sicherlich nichts für Pazifisten, doch Liebhaber historischer Flugzeuge werden ihren Reiz an dem Doppeldecker finden. Zusammen mit dem alten Flugzeugträger HMS Victorious kommt echtes Vierziger-Jahre-Feeling auf, sogar einen Einweiser für die Trägerlandung gibt es.
Lublin R XIII D
Die Lublin R-XIII war ein Verbindungs-, Aufklärungs- und Trainingsflugzeug der Polnischen Luftwaffe von 1931.
Es wurde von der Firma Plage i Laskiewicz in Lublin gebaut. Es war das wichtigste Verbindungsflugzeug der Polnischen Luftwaffe gegen den Polenfeldzug Deutschlands 1939.
Michael Puto hatte die Lublin bereits für den FS9 entwickelt, im Mai 2008 kam aber dann die völlig neu kompilierte und damit DX10-fähige Variante für den FSX. Nach dem Download startet man den Installer, der die Lublin in fünf verschiedenen Modellen und einigen Bemalungen an die richtigen Stellen kopiert.
Außenmodell, VC und die Flugeigenschaften sind sehr gut gelungen, einzig der Sound hört sich so gar nicht nach einem Flugzeug aus der Zeit der frühen 30er Jahre des letzten Jahrhunderts an.
Fazit:Wer mal Lust auf etwas "andere" Cockpitanzeigen und einen außergewöhnlichen Oldtimer hat, mit dem man zudem recht zügig unterwegs ist, für den ist die Lublin genau richtig.
Fokker Dr.I
Der Fokker Dr.I war ein von Deutschland im Ersten Weltkrieg eingesetztes Dreidecker-Jagdflugzeug. Er wurde von der Fokker Aeroplanbau GmbH in Schwerin hergestellt.
Berühmt wurde das Flugzeug insbesondere durch den erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges, Manfred von Richthofen (der „Rote Baron“).
Für den FSX kommt eine wunderschöne Umsetzung dieses Dreideckers von dem Neoqb Dev Team. Besonders gefallen die liebevollen Details wie der durch einen Windmesser angetriebene Fahrtenmesser an der linken Tragfläche. Die rote Bemalung ist nicht im Downloadpaket enthalten, wird aber z.B. von Chris Brisland geliefert.
Mit dabei ist eine kleine Szenerie des "Korney Tchukovsky Memorial" Flugplatzes Toulon, die man in der Szeneriebibliothek von Hand aktivieren muss.
Fazit:Ein berühmter Oldtimer, der alles andere als einfach zu beherrschen ist, aber eine Menge Spaß beim Fliegen bringt. Aber Achtung: zunächst müssen 140 MB den Weg auf die eigene Festplatte finden!
