Änderungen bei Bahrometrix

  • Hallo zusammen.


    In Kürze wird es in den Bahrometrix Szenerien eine Änderung ganz grundsätzlicher Art geben. Bisher wurden die in den Szenerien enthaltenen Windobjekte durch das Programm SODE gesteuert. Aber nun gibt es eine interne Lösung zur Steuerung dieser Windobjekte. Damit wären dann die jeweilgen Szenerien komplett unabhängig von Programmen anderer Entwickler.


    In Zusammenarbeit mit dem Entwickler Oliver Binder (LORBY-SI) wurde ein Windcontroller entwickelt. Dieser Windcontroller "Windpark_P3DV4.exe", wird fester Bestandteil jeder Szenerie sein. Die EXE-Datei hat Oliver speziall für mich geschrieben und sie genau auf meine Wünsche abgestimmt. Folgende Windobjekte lassen sich steuern: Windenergieanlagen, Windsäcke, Lande-T und Towerschilder.


    Den Anfang wird die Szenerie EDRN Nannhausen machen, dort wird der Windcontroller erstmals in einer Bahrometrix Szenerie integriert sein. Der Beta-Test findet gerade statt und wenn alles glatt läuft, dann wird es bald zu einer Neu-Veröffentlichung von EDRN Nannhausen kommen.


    Im Bahrometrix Forum gibt es weitere Informationen zu diesem Thema: Windcontroller in EDRN Nannhausen

    Liebe Grüße

    Christian



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  • Hallo Christian,


    das alles hört sich richtig gut an. Sind die Windcontroller Effekte von Oliver denn auch für andere Freeware-Szenerien nutzbar? Ähnlich wie eine Library?


    Liebe Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas.


    Danke. Das andere Entwickler die Technik nutzen ist nicht vorgesehen. Das Konzept sieht vor, das die Nutzung auf Bahrometrix Szenerien, bzw. bei Bahrometrix veröffentlichte Szenerien beschränkt bleibt. Es gibt bereits eine Freeware Lösung die allen Entwicklern zur Verfügung steht: SimObjectDisplayEngine, kurz SODE. Wenn man so möchte, dann ist der neue Windcontroller so etwas wie SODE lite. Aber halt mit einer fortschrittlichen Logik der Funktionalität.


    Als Beispiel

    Die Windenergieanlagen (kurz WEA) verhalten sich wie in der Realität. Bei einer Windrichtungsänderung werden zunächst die Rotorblätter entschleunigt bis sie schließlich zum Stillstand kommen. Erst dann dreht sich die Gondel mit verhältnismäßig langsamer Geschwindigkeit um die eigene Achse in den "neuen" Wind. Sobald die WEA in den neuen Wind ausgerichtet ist, werden die Rotorblätter langsam "angefahren" bis sie die programmierte Endgeschwindigkeit erreicht haben. Dabei hat Oliver die Drehgeschwindigkeit der Gondel so wie die der Rotoren nach Datenblatt des in Aurich stationierten Herstellers Enercon programmiert. Je nach Windstärke drehen sich die Rotoren unterschiedlich schnell. Kommt es zu einer Windstärkeänderung, dann entschleunigt der Rotor und passt sich dann an die neue Windstärke an.


    Was noch erwähnt werden darf

    Durch das Windpark_P3Dv4-Konzept wird der P3D entlastet. Denn für jeden WEA-Typ muss lediglich der Rotor und der Turm in den Speicher geladen werden. Und der Rotor benötigt keine Keyframe Animation (Quaternion Animation) mehr. Beide Modelle, Rotor und Turm, sind in zwei MDL's hinterlegt (rotor.mdl und turm.mdl). Früher war der Rotor keyframe animiert und für jeden WEA-Typ mussten drei Modelle in den Speicher geladen werden (still, medium, fast).


    Wahrscheinlichkeitsberechnung

    Um dann noch etwas oben drauf zu setzten, hat Oliver die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls der WEA programmiert. In manchen Windparks kann man erkennen, das manche Anlagen still stehen. Das kann verschiedene Gründe haben: die WEA befindet sich im Wartungsmodus, die Anlage wird wegen Emission abgeschaltet (Schattenwurf, Geräusche), bei der erzeugten Energie kommt zu Engpässe bei der Verteilung der Stromkontingente. All dies wird berücksichtigt. Deshalb wird in Windparks die ein oder andere Anlagen still stehen.


    Insgesamt kommt diese programmierte Logik den originalen WEA sehr nahe. Das macht auch Spaß sich das einmal anzusehen :)

    Liebe Grüße

    Christian



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  • So etwas ähnliches hat es ja damals schon bei Flightport für den FSX gegeben, allerdings nicht ganz so ausgefeilt. Ich bin ja schon gespannt und freue mich auf das Remake von Nannhausen.

  • Hallo.


    Die Idee zu einem Remake Nannhausen war mir gestern auch schon gekommen, das ist aber leider derzeit nicht in Aussicht. Aber es gab ein paar kleinere Änderungen in Nannhausen: Die Blicklichter an den Windenergieanlagen sind nun weit sichtbar und die Gondeln der Anlagen haben nun die Enercon typische Tropfenform. Die statischen Autos in Nannhausen haben bei Dunkelheit keine leuchtenden Scheinwerfer und Rückleuchten mehr und die Positionen der Fahrzeuge wurde verändert - sie standen zuvor zu nahe beieinander, so dass die Fahrer sich immer aus dem Seitenfenster zwängen mussten um das Auto zu verlassen :)


    Das Gute an Nannhausen ist, das noch die vielen tollen Fotos von Daniel Hecht existieren. Daniel hatte damals unzählige und gut verwendbare Fotoaufnahmen vom Flugplatz gemacht. Es ist also nicht ausgeschlossen, das es später ein technisches und optisches Update der Szenerie geben wird um Nannhausen dann in etwa auf den Stand von Bottenhorn zu bringen. Priorität bei den eigenen Projekten hat aber zunächst das Projekt Jena.


    In EDRN Nannhausen geht es jetzt erst mal darum den neuen Windcontroller zu etablieren.

    Liebe Grüße

    Christian



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  • Generell ist das ja nicht schlecht. Nun habe wir dann drei Lösungen. SODE, die von Barometrix und den AS Controller.

    Ob es optimal für den FS ist, immer mehr Fremdprozesse einzubinden ist fraglich. Wirklich weg von Drittanbieter bist Du dann auch nicht. Es sei denn es ist eine Eigenentwicklung. Sie ist aber von Oliver.

    Im Übrigen gibt es die SODE funktionsfähigen Windsäcke von ehemals Flightport gratis bei den FS Developern. Und die funktionieren ebenfalls klaglos.

  • Noch kurz zur Info. Oliver ist gerade dabei zu versuchen das typische Geräusch, den die Rotorblätter verursachen, in die Logik der Exe-Datei einzubauen. Ob und wie das klappt, muss man aber noch sehen :)

    Liebe Grüße

    Christian



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