Bei den "Darstellungsfehlern" in P3D v5 nachgehakt

  • In P3D v5 mit TS sehen wir schon aus weiter Entfernung oft dunkle Felder. Doch was ist das? Und warum ist das so? Wer ist schuld?


    Es handelt sich generell um nachfolgen Objekte (Den Addonhersteller benenne ich aus Respekt nicht)



    Was ihr seht ist eine Baumgruppe als komplettes FSX Modell ( P3D v5 wäre aber auch egal). Der Haken dabei. Das könnte auch eine Baracke sein mit den Abmessungen eines Terminals und einer Höhe von 4-5m.. Nur leider besteht die Baumgruppe im Gegensatz zum Terminal ,aus der bei "Drawcallfetischisten" beliebten Vorgehensweise, aus nur einem Drawcall. Da lässt sich auch nicht LOD optimieren und dies ist eben auf Grund der riesen Ausbreitung als komplettes Modell weit zu sehen , wie ein riesen Haus eben. Drawcalls spielen im FSX eine Rolle aber in P3D so gut wie nicht.

    TS kann die nicht unsichtbar machen, wegen der Shaderbasis und auf Grund der Tatsache dass es sich auch noch um kräftiges dunkles grün handelt, sieht man die genauso weit wie Riesen Objekte. IN GES/GEN gibt es übrigens auch solche Modelle. TS arbeitet eben mit Shadern im Unterschied zu vorher.

    Weniger als einen Drawacall kann der Renderer auch nicht machen, denn das ist schon das Minimum,


    Also Hände weg von solchen Baummodellen in Supergröße. Die sind immer unendlich sichtbar, weil die Sichtweite auch immer von der Objektgröße abhängt

    Entweder man nimmt gleich Autogen oder macht kleinere Modelle, dann passiert das auch nicht. Und mit Library Modellen passiert es ebenfalls nicht.


    Schuld kann man keinem richtig geben, denn bisher funktionierte es. Aber das muss in einem Update durch den Entwickler einfach ausgetauscht werden. ÜBERALL! Da geht kein Weg vorbei. Solange 1 Drawcall 100% ist, wird das auch so bleiben. Bei einem Drawcall dürfte das Modell nur noch "Stricknadelbreite" haben, damit man es nicht sieht.

    Der Ruf nach LM geht garantiert in die falsche Richtung, denn der Berliner Fersehturm auf die Erde flach gelegt mit 1 Drawcall, würde auch nicht unsichtbar werden, nur ist der wenigstens Betongrau.

  • Hier geht es wohl um Addon-Scenerien, welche eingebaut werden, richtig?


    Ich kenne mich absolut nicht damit aus, wie man neue Landschaften, Flugzeuge, usw. einbaut.


    Allerdings kenne ich dieses Sichtbarkeitsproblem von meinen Misionen:

    Ich baue z.b. einen Leuchtturm auf eine Insel (den Leuchtturm nehme ich aus der Standard-Objektdatenbank von P3d).

    Diesen sieht man aus 100nm Entfernung, obwohl ich Sichtweite auf max 50nm gestellt habe.


    Ich frag mich gerade: Hast du das Problem erst mit V5, oder war das schon bei V4 vorhanden?

  • Ich habe gar kein Problem. Das tritt bei allen auf, die diese Art Modellierung nutzen und liegt an der Technik der Erstellung der Modelle.

    Der Prepar3D v5 arbeitet auch hier anders, als der v4. Also muss alles neu gemacht werden, was solche Probleme auslöst.

    War ja auch so beim Wechsl von FS9 nach FSX. Leider haben sich alle dran gewöhnt dass alles über mehrere Sim Generationen lief. Nun aber eben nicht mehr. Die Lösung ist simpel und heißt Neubau solcher Modelle.

    Wer heute noch flächenfüllende Baummodelle baut (was natürlich genial einfach ist), hat den Zahn der Zeit einfach verpasst.

  • Hab mich falsch ausgedrückt:

    Wollt nur wissen, ob das "nicht dein Problem - Ding" vorher schon vorhanden war.

    Ist aber wohl erst durch die Umstellung nach V5 entstanden.


    Allerdings hat LM auch was verpasst:


    Wenn ich Missionen erstelle, nutze ich Kubusförmige Zonen, welche etwas auslösen, sobald man in diese hinein fliegt.


    Zum Testen der Mission kann ich dem Ramen eine Farbe geben. Sobald alles funktioniert, stelle ich die Farbe auf "keineFarbe" (also unsichtbar).

    Neu, seit V5 ist dieses Unsichtbar aber als hauchdünne weisse Linie vor Blauem Himmel sichtbar, bei V4 war unsichtbar wirklich "nicht sichtbar".

    Hoffentlich fixen die das im nächsten Update.


    Ist nicht weiter schlimm, ich kann den Ramen ganz abschalten, das schränkt aber gewisse andere Funktionen ein.

  • Ja, Rainer, Du hast natürlich Recht - nach diesem Muster haben viele zu FS9- und FSX-Zeiten so die Bäume gepflanzt. Wir bei Flightport natürlich auch. Ich glaube, ich habe in meinem Leben auf diese Weise schon soo viele Bäume und Sträucher gepflanzt, dass ich für den Nachhaltigkeitspreis nominiert werden könnte. :-o*


    Warum haben wir damals so gebaut? Ganz einfach - wegen der Immersion. So konnte man die Baumgrößen aus den Stocklibraries individuell gestalten in Höhe und Baumart und natürlich individuell pflanzen. Sieht natürlich besser aus als die damals immer gleichen Bäume mit gleicher Größe. Mit Stocklibs zu arbeiten, hatte damals außerdem den Vorteil, dass die Guids etc von späteren Simulatoren übernommen wurden. Das ging schließlich bis P3DV4 einigermaßen gut. Dass jetzt Schuß ist, finde ich übrigens gut, denn quasi unendlich sichtbare Objekte belasten immer irgendwie die Speicher unserer Systeme.


    Und ja, damals musste man schon auf die Drawcalls achten, denn höhere Drawcalls waren Gift für die Frames. Aber ich bin auch ehrlich - seit FSX SP2 war das gar nicht mehr sooo wichtig - trotzdem hat es niemand geändert.


    Jetzt stelle ich mir nun die Frage, wie das heute besser geht. Ich bin ja seit Jahrzehnten gefühlt raus aus dem Szeneriedesign...


    Gruß


    Thomas

  • Jetzt stelle ich mir nun die Frage, wie das heute besser geht. Ich bin ja seit Jahrzehnten gefühlt raus aus dem Szeneriedesign...

    Mit dem Annotator stehen die auch in Reih- und Glied. Und wenn Du eigene haben willst musst Du autogen definieren.

    Soll es der Automat richten nimmst Du scenproc und baust ein script. Der erkennt auch im Luftbild die grünen Stellen und stellt die nach Farbe hin, wenn Du keine GIS Daten hast.

    Ist das Autogen nicht dicht genug, gibt es ne Methode , dass es bei 30% auch 100% anzeigt. Die schreibe ich aber nicht öffentlich.

    Modelle bauen ist in jedem Falle völlig out. Früher war das topp.

    Du kannst auch Modelle aus der Library hinstellen, aber eben einzeln. Die verschwinden auch in der Ferne. Leistungseinbusen sind bei der heutigen Technik da nicht zu befürchten.