Beiträge von Fluxxus

    Bei mir lädt und lädt das update. Ist bereits bei 34 GB. Ich hab den Eindruck, hier wird das ganze Programm nochmals runtergeladen. Ist das bei euch auch so ??

    Kann ich nicht bestätigen. Erst wurden ca. 800 MB aus dem Store, der sich öffnete, geladen, beim erneuten Starten des Programms ca. 7 GB.

    Weil es zum Thema passt, eine grundsätzliche kleine Anm.:


    Wer im Zweifel ist, ob das Fehlen 3-dimensional dargestellter Objekte im MSFS 2020 am Programm liegt oder an den persönlichen Grafikeinstellungen, kann das bei Bing Maps überprüfen.

    Die gestreamten photorealistischen Städte-Szenerien sind von Bing-Maps übernommen. Falls sie dort "nur" als flache Satellitenansichten vorhanden sind, werden sie im Flusi photogrammetrisch dargestellt, d.h. durch einen Algorithmus zu 3-dimensionalen Objekten umgerechnet. Diese Szenerien sind dann nur mit zusäztlich gestalteten eingefügten prominenten Objekten/Gebäuden/Sehenswürdigkeiten (z.B. Kölner Dom) teilweise bestückt. Bei den dreidimensionalen, in der Straßenansicht von Bing erkennbaren Szenerien erübrigt sich das.

    Das Prinzip lässt sich z.B. anhand der Map von Kiel recht gut veranschaulichen. Die Innenstadt ist photorealistisch dreidimensional dargestellt, wenn die "Straßenansicht" aktiviert ist, die Außenbezirke dagagen nicht mehr. Wo genau die Grenze verläuft, ist gut zu erkennen. Das Marine-Ehrenmal beispielsweise, eine Sehenswürdigkeit Kiels am Ende der Förde, sucht man daher vergebens im Flusi als 3D-Objekt, weil die Algorithmen dessen architektonischen Charakter nicht identifizieren können.


    Sollte dies alles bereits als bekanntes Wissen im kollektiven Forumsbewusstsein verankert sein, würde sich dieser Beitrag natürlich erübrigen und kann gerne gelöscht werden.

    Da Schiffe bekanntlich sehr langsam fahren, insbesondere aus der Höhe gesehen, müssen sie sich für meinen Geschmack nicht wirlich bewegen. Es würde reichen, wenn sie eine grafisch umgesetzte Bugwelle hätten, die aus der Vogelperspektive betrachtet den Eindruck einer natürlichen Fortbewegung auf dem Wasser vermitteln würde. Schiffe im Meer sind aus der Flugzeugperspektive ja vor allem an der charakteristischen Form der Welle, die sie hinter sich herziehen, zu erkennen.


    Etwas anderes sind die fahrenden Autos. Sie verschaffen den Städten beim Überflug eine Belebung durch die Illusion echten Straßenverkehrs.


    PS: Was mir an der Gestaltung der Wassereffekte besonders gefällt, sind die Lichtspiegelungen in Korrespondenz mit Wetter, Wolken und Sonnenstand. Hier enstspricht die Optik ziemlich genau den Wahrnehmungen von Wasserflächen aus größerer Höhe.

    Über die Simulations-Spiele anderer Hersteller kann ich nicht mitreden. Ich hatte alle Versionen von Microsoft seit ca. 1998 und empfinde die aktuelle Version aus meiner persönlichen Perspektive insbesondere unter optischen Aspekten als einen gewaltigen Qualitätssprung. Für den FS9 hatte ich eine Reihe teurer Addons mit annähernd fotorealistisch gestalteten Städten und Landschaftsdarstellungen (viele "nur" mit 2D-Ansichten), Anschaffungen, die sich beim FS2020, was meine Bedürfnisse betrifft, nun alle erübrigen. Einzig fehlt mir derzeit ein Airliner-Projekt, wie es seinerzeit z.B. die PMDG 737 darstellte. Nun bin ich allerdings auch nicht so der Flugsimulator-Freak, der auf eine perfekt simulierte technische Professionalität außerordentlich viel Wert legt und viel Zeit in dieses Hobby investiert inkl. einer Cockpit-Ausstattung mit Hardware, die über Maus, Tastatur und einen Joystick als Steuerungs-Instrumentarium hinausreicht. Als weitere Anschaffung steht höchstens ein größerer Monitor ins Haus oder notwendiges Equipment, falls sich die geplante VR-Unterstützung als sinnvoll und funktionabel herausstellen sollte.

    Bevor der KI-Pilot der A320 vor den Patches noch keine Demenzerscheinungen aufwies, konnte ich diese Prozeduren beim automatischen Fliegen und aktiviertem Live-Verkehr vor der Landung auf - trotz Corona - recht ordentlich frequentierten Airports gut beobachten. Da passierte es öfter, dass die Maschine - zwar keine Holdings abflog - aber diverse Runden drehte, die manchmal einen beträchtlichen Teil der Gesamtflugzeit in Anspruch nahmen, bevor der Tower des angeflogenen Airports ein Zeitfenster fand und mich zwischen real ankommende Flieger in den Endanflug bis zur korrekten Landung quetschte. Oder er wich auch von der im Flugplan vorgewählten Landebahn ab und flog eine freigegebene Runway an. Ich fand das sehr spannend, vor allem wenn man nicht genug Sprit dabei hatte.;) Leider wurde diese Möglichkeit einer Alternative zum aktiven, technisch anspruchsvollen Betrieb der Simulation, Flüge gemütlich aus Passagiersicht inkl. sich verändernder Wetter- und Lichtstimmungen bei einem Gläschen Tomatensaft oder einem anderen kühlen Getränk zu erleben und den Blick aus dem Fenster auf die unten vorbeiziehenden photorealistisch dargestellten Landschaften zu genießen, durch die Updates offenbar vermurkst.

    Tjoritja im West Mac Donnell Nationalpark in der Nähe von Alice Springs

    Leider auch nicht. Möchte noch anmerken, dass die Felsformationen vor Ort um einiges spektakulärer wirken als in der "entschärften" Flusiwelt. Alice Springs ist aber schon ein guter Ausgangspunkt, um mit einem Mietwagen die gesuchte "Örtlichkeit" anzusteuern.