Beiträge von Malloy

    Vielleicht eine dunklere Hintergrundarbe als das Weis, denn da blast es mich abends immer weg, wenn ich den Link anklicke. Sonst alles TippTop. Die Black Magic ist denke ich eh nur eine Uebergangsloesung. Dank an Dich Horst fuer all die Muehe!

    Da hat unser Geburtstagskind ja schon alles gesagt und auch noch graphisch dargestellt. Den Fehler nicht auf den Hoehenmesser machte ich anfangs auch.
    Ueben, ueben, ueben! Das ist der Schluessel. Ein paar Kurven fliegen und sich dann das Reply in allen Perspektiven betrachten hilft auch weiter.

    Da liegt unter anderem der Hund begraben. Ich gehe mal der Reihe nach vor, wie mir die Erklaerungen dargelegt wurden:


    1. So Fehler wie die Riesenwelle kommen vor und die Designer wuerden es begruessen, wenn man solche Bugs an sie weiterleitet, damit darauf entsprechend reagiert werden kann.


    2. Der Grund fuer die aehnlichen Plattformen ist der, dass die Phase eins der ODG gerade erst abgeschlossen ist. Die Inseln wurden erst einmal an deren genaue Koordinaten postiert. Manchmal nahm man ein aehnliches Modell, da das Orginal noch nicht fertig gestellt wurde. Das gleiche gilt auch fuer die Schiffe.


    3. Auf diese Weise kann die Szenerie auch besser upgegraded werden, weil einzelne bgls der Inseln dann einfach ueberschrieben werden koennen.


    4. Ein Beispiel waeren die alten jack-up platforms, (phase 1),
    und die neue Galaxy III (phase 2) als realistisches Modell,
    vergleicht nord oestlich von Aberdeen, N57* 42.96' W001* 01.92'!


    5. Die vielen Paket erklaeren sich folgendermassen: DialUp User schrecken so nicht vor einem Monsterpaket ab und fehlerhafte Einzelpakete zerstoeren nicht die ganze Szenerie.


    6. Nun und die Aehnlichkeit mit den African Rigs: Sind ja die selben Designer!


    Ich danke Paul fuer die aufklaerende Mail!

    Nachdem der Contest vorbei ist kann ich ja die anderen Shots auch posten, die mir allesamt gefallen, aber von mir selbst aus den verschiedensten Gruenden nicht ausgesucht wurden. Bei vielen haette man auf mich zurueck schliessen koennen, und das waere ja dann ein Regelverstoss gewesen. Dennoch, hier sind die restlichen:







    Auch hier freue ich mich ueber Kommentare... :D

    Die Herren von der Offshore Desgin Group haben sich gemeldet und ein paar erklaerende Worte beigetragen. Ich werde mich demnaechst an die Arbeit machen und diesen Thread entsprechend updaten.


    Bei solch kurzen Reviews mache ich mir dennoch recht viele Gedanken über einen originellen Titel. In diesem Falle ging das aber relativ schnell, denn nicht nur der Esso-Werbeslogan aus den 70ern und frühen 80er brannte sich bei mir zwischen Ambos und Steigbügel in den Gehörgang, sondern auch die Installation der Freeware erfordert etwas mehr Zeit als gedacht.


    Zur Entschuldigung gleich einmal vorweg: Ich habe nicht die gesamte Szenerie installiert, sondern nur die der irischen See und die Vessels plus Effects. Es kann also noch viel mehr dahinter stecken als ich hier kurz anschneiden werde.


    Ein bisserl oberflächliche Wirtschaftsgeschichte zuerst:


    Könnt ihr Euch noch an die Ölkrise vor knapp 30 Jahren erinnern? Ich nicht! Damals war mir „Der Schatz im Silbersee“ am Sonntag um 1500 Uhr wichtiger als die steigenden Preise im Ölmarkt, nur weil ein paar Scheichs auf der arabischen Halbinsel dem Westen den Hahn im wahrsten Sinne des Wortes ein bisserl zudrehen wollten.
    Ich kann mich aber noch sehr wohl an das Foto mit dem VW-Bus erinnern, der von einem Pferd gezogen wurde. Als Kind völlig unverständlich: wozu ein Pferd, wenn es Benzin bei jeder Tankstelle gibt?


    Als man dann „den Schatz in der Nordsee“ entdeckte, kriselte die Wirtschaft noch viel mehr als sich der Endkonsument erdenken konnte. Nicht, weil die Rohstoffpreise entsprechend sinken würden (das wussten schon Firmen wie Exxon oder Shell erfolgreich zu verhindern), sondern weil da ein paar Herren im nahen Osten in die Suppe aus finanzieller Sicht gespuckt wurde. Kassiert doch glatt der Westen noch mehr ab anstatt die versprochene Wirtschaftshilfe zu liefern! Und ganz findige Füchse da unten sahen eine Lösung darin, dass sie sich das Öl der Nachbarn schnappen wollte. So startete der erste Golfkrieg (Iran-Iraq), und der Käse ist noch immer nicht gebissen.


    In der Nordsee (und irischen See) sind damals Ölförderanlagen wie Schwammerl auf der Koralpe geschossen und Esso kam mit dem Slogan (Titelbild) vor jedem Karl May Western. Unter Geiern…



    (Jordan’s 412 vor der Förderanlage „Douglas“. „PP1 Central“ ist die größte Kunstinsel, im Hintergrund erstrecken sich die Bohrinseln fast bis Irland.)


    Zur ODG (Offshore Design Group):


    Das Projekt habe ich jetzt fast ein Jahr lang mehr oder weniger verfolgt. Hie und da tauchten Screenshots auf, aber nie ein Ergebnis. Die Designergemeinschaft hielt sich regelrecht im Hintergrund und nur ein paar Signaturen in ein paar Foren machten mich auf das Projekt aufmerksam.
    Unverständlicherweise halten die Herren das ‚low Profile’ aufrecht. Es existiert zwar eine groß angeräumte Homepage, doch mit Linkwerbung auf Seiten wie avsim.com halten sie sich unverständlicherweise sehr zurück.
    Ich versuchte die Admins zu kontaktieren, damit ich hier ein wenig mehr an Information hätte bringen können, doch dem war wohl nicht so…


    Installation:


    Weiter unten werde ich Euch den Link zur ODG (Offshore Desgin Group) posten. Beim Öffnen der Seite werdet Ihr vergeblich nach Downloads suchen, denn ohne (kostenlose) Registrierung geht da gar nichts weiter. Ist aber nicht weiter schlimm, da das Gesamtpaket mit 333 MB (nein, kein Tippfehler) ist ebenfalls kostenlos.


    Anzumerken ist allerdings, dass dieses Paket aus über 30 kleinen Paketen besteht, und jedes dieser einzelnen Pakete will auch einzeln installiert werden. Da ich nicht gar so einen Hang zu Ölförderanlagen und feuchter Meeresgischt der Nordsee habe, genehmigte ich mir nur die Bohrinseln der irischen See (knappe fünf Pakete).


    Beim Öffnen der WinRar-Datei klickt man auf die exe.-Datei und nach Unterschreiben des Lizenzvertrages muss man händisch den richtigen Pfad für den Flusi-AddOn Ordner eingeben. Vor Betätigen der exe.-Datei daher unbedingt vorher die ReadMe lesen, da sonst die Szenerie eventuell falsch installiert wird.


    Nun, bei fünf Paketen bedeutet das auch fünfmal den gleichen Prozess ab zu wickeln. Die Effects und die Turbulenzen (ein haariges Extra, das mich bei so manchem Landeanflug schier zur Weisglut brachte…) werden wieder extra installiert.


    Was wird geboten?



    („Millon West“ in seine vollen Pracht. Auf der Landeplattform ist Platz für eine Seaking.)


    Nun, ich war überrascht. Jede Ölplattform ist, auch wenn sich viele ähneln, sehr detailliert. Die größeren Anlagen bieten sogar zwei bis drei Landeplattformen. Sind die Effects richtig eingestellt, dann brechen Wellen and den Pylonen und Gas(?)-Flammen (Öl? Keine Ahnung, kenne nur die in Wesseling) schießen aus so manchen Türmen.


    Unzählige Schiffe sind in der Nordsee verstreut. Viele sind dennoch ein und dasselbe Modell, nur ein paar Aufbauten haben sich geändert. Die blauen Vessels nahm ich schon vor einem Jahr als Vorlage zur ‚Ya Toivo’ in Puma Prooi (ähem!)…



    (viele Schiffe, aber keine große Typenauswahl)


    Auch an Land der schottischen Ostküste gibt es Szenerien der Rescue-Bases zum Download. Angetestet habe ich sie allerdings nicht.


    Vorteile:


    - 333 MB Freeware, gesamt gesehen
    - wer nicht alles will, der kann sich die Inseln einzeln holen
    - sehr detailfreudig.
    - Zusätzliche Effects und Turbulenzen zum Download
    - Über das Szeneriemenue im Flusi als Flugplätze angegeben und daher leicht zu finden
    - Forum und Hilfe wird auf der Homepage von ODG geboten.


    Nachteile:


    - exe.-Dateien zur Installation, nicht jedermanns Sache
    - bei Vollinstallation ein langwieriger Prozess, da alles einzeln installiert werden muss.
    - Kein brauchbares Kartenmaterial (noch nicht)
    - Homepage der ODG ist noch nicht vollständig, viele Links funktionieren noch nicht oder sind noch in Arbeit
    - Verschiedene Schiffsmodelle gibt es im Vergleich zur Stückzahl recht wenige
    - Wenig Hintergrundinformation (z.B.: über mögliche Repaints für Helikopter, die in der Gegend auch operieren


    Schlussfolgerungen:


    Alles in allem eine gewaltige Riesenszenerie, die dem virtuellen Offshore-Piloten seine Spielwiese bietet. Mich wundert dennoch, dass so viel Mühe in ein Projekt gesteckt wurde, wenn so wenig Nachfrage besteht. Eine gelungene Szenerie, die viel zu wenig ‚gepusht’ wird, nämlich von Seiten der Designer.


    Links:


    ODG (Offshore Design Group) – von dort kann man sich so ziemlich alles holen was man braucht (registrieren nicht vergessen, sonst klappt das mit dem Download nicht!)


    Empfehlungen:


    Aufgrund der Turbulenzen empfehle ich größeres Gerät wie Dirk Fassbender’s Superpuma (siehe Helikopter auf Markus’ flusiinfo), deren Repaint auch geographisch zur schottischen Ostküste passt oder Jordan Moore’s 412er Offshore-Version.


    Es gibt viel zu tun – Packt’s endlich an! Euer Malloy


    Nein, ich habe weder Ladegut verloren, noch habe ich auf die Beleuchtung im Titelbild vergessen… Seit ein paar Tagen bin ich im Besitz der neuen Adventure-Szenerie von pimpaviation.com und werfe Ladung neben der „Pan Amerika“ ab, die auf dem Weg nach Europa schippert. Dies ist eines von fünf verschiedenen Adventures, die in dem Paket enthalten sind.


    Die Jungs von Pimp Aviation versetzen den PC-Piloten in die virtuelle Karibik, genauer gesagt auf Cabo Key, das wie Markus so treffend beschrieben hat wie eine Briefmarke auf dem FS9-Atlantik geklatscht wurde. Der Simmer schlüpft in die Rolle des Undercoveragenten Javier Rodriguez, welcher sich in die Machenschaften des Balbossa Clans einschleusen konnte und dort als Cargopilot agiert. Das Frachtgut ist alles andere als Postpakete oder wie fälschlicherweise vielleicht vermutet Bojen zur Markierung der Schifffahrtswege… Die in wasserdichten Seesäcken verpackte Ware muss zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort abgeworfen werden. Zu schnelles Flugtempo versenkt die Fracht, ebenso übertriebene Flughöhe. Selbige Flughöhe wäre noch dazu von Nachteil, da man ein blinkender Punkt im Radar der US-Küstenwache wäre und diese ja von der ganzen Transaktion nichts mitbekommen sollte. Ein einfacher Flug von A nach B ist das allerdings auch nicht, da die Programmierer sich nette Hürden ausgeheckt haben, die einem die Flugzeit etwas versüßen sollen. Der Copilot ist sowieso alles andere als unterhaltsam, und wenn Diego nicht gerade pfeift, dann ist er sich gerade gut genug zum entsorgen der heißen Fracht…



    Absolut überzeugend für mich ist die Liebe zum Detail der festen Szenerie. Im Paket ist zwar eine Cessna Caravan 675, doch ich muss Markus Recht geben, dass Pimp Aviation dort nicht gerade den Großteil ihrer Kreativität investierten. Sicher, es gibt genug Lesestoff wie das „People“-Magazine an Bord und an Gerstensaft in Dosen gibt es auch genug Vorrat, aber die Maschine selbst kann vielleicht gerade noch mit der Default mithalten, und das war es dann auch schon. Klar, Diego beim Pennen zu zusehen oder dem wackelnden Dackelkopf auf dem Pannel zu belächeln hat auch Unterhaltungswert, aber fliegerisch komme sogar ich damit klar, und das ist kein Kompliment!


    Wem der Flug zur „Pan Amerika“ zu eintönig ist, der kann entweder mit der Robinson eine Decklandung versuchen oder einen Approach auf Cabo Key bei für die Karibik eher unüblichen Wetterverhältnissen versuchen. Soviel zum fliegerischen Aspekt.


    Der eigentliche Reiz der Szenerie ist Cabo Key selbst. Wenn man die Angeltour wählt, dann kann man bei abgestelltem Motor gemütlich Angeln, wenn einen die umkreisenden Haiflossen nicht stören. Ist der Motor an, dann geht der Spaß erst so richtig los…



    Nichts für Boote übrig? Nun, dann kann man die Insel erkunden. Überall lungern animierte Clanmitglieder, die entweder rauchen, im Wachturm relaxen (der Typ bewegt sogar sein Fußgelenk!) oder am Lagerfeuer die bekannten grünen Dosen Hopfentee schlürfen. Die Camps sind diesem Menschenschlag relativ gut organisiert, selbst die Parkpostition der Caravan ist vor neugierigen Blicken aus der Luft durch Tarnnetze geschützt, und die kommen wirklich gut! Nachdem wir hier ein kleines Netzwerk haben, machte Dariusz einen Überflug, während ich in der Cessna wartete. Ich hörte nur ein lautes „No, no plane I can see, but there is curva smoke coming from your curva location! (Ich erspare mir die Übersetzung)” Auf den Screenshot hatte er allerdings vergessen, und mit der Su-27 war er dann auch schon wieder über Cuba…


    Feuer neben den Tarnnetzen! Bei der Armee waren die virtuellen Inselbewohner wohl nicht… Nachdem die Typen so gesprächig sind wie der nickende Dackelkopf lade ich das letzte Adventure: Die Inseltour! Der Simmer findet sich auf einem ATV wieder und kann so richtig Gas geben (kleiner Tip: bleibt vom Wasser fern!). Unterhaltend war für Dariusz und mich, wer die schnellste Zeit vom Camp zur brennenden Tonne gegenüber der Dakota hinlegt, diese umrundet und bei den Toiletten mit Frontwheelie bremst. Der Verlierer wurde dann zum Dosenholen der grünen Marke (die haben wir hier ja auch) vergattert.



    Nun, durch die weiße Flüssigkeit mit der Fledermaus gemixt mit dem Gesöff des bekanntesten Limonadenbetriebes wurden auch Dariusz und meine Wenigkeit kreativer. Keiner konnte so schön „Olloluulo“ mit dem Quad in den Sand fräsen wie ich. Jimmy Cliff war dann der einzige, der noch „I Can See Clearly Now“ zu singen berechtigt war und dann kam der optische Höhepunkt, als Dariusz die „what ist this curva Wessex?“ installierte und eine Inselrunde drehte. Der Helikopter (nicht im AddOn enthalten, den hatte ich schon…) passte absolut zur Szenerie, so haben wir die C-34 ins Herz geschlossen…


    Alles hat einmal ein Ende, das gilt auch für den virtuellen Schmuggel! Liebe Forenmitglieder, hier kommt die Moral: Verbrechen zahlt sich nicht aus! Klar wechselten Dariusz die Seiten (die der Coastguard) und überlegten, wie man denn die Insel am schnellsten ohne viel „Kollateralschaden“ nehmen könnte…



    Schließlich waren wir lange genug Undercoveragenten auf Cabo Key und wissen, dass der Wachposten im Tower seinen mp3-Player auf vollen Touren laufen lässt und lieber den Surflehrerblick in die Sonne genießt als das Flugfeld zu beobachten. Na klar, der hört keine Rotoren und sieht auch keine rot-weißen Hubschrauber der Küstenwache (die gibt es auch nicht im AddOn!). Somit war die Bande schnell hopps genommen und konnte mit dem Patrouillenboot (das ist im AddOn, allerdings AI) abgeführt werden…


    Somit konnte ich dann auch schlafen gehen (irgendwie war ich eh so seltsam müde) und nachdem das Kopfweh am nächsten Morgen verflogen war setzte mich hin und habe Euch diese Zeilen geschrieben.
    Ich hoffe, Ihr habt den Bericht nicht allzu ernst genommen, denn nicht alles ist wahr an der Geschichte. Ich denke auch, das Pimpaviation das AddOn mit viel Spaß und einem Augenwinkern für virtuelle Gauner kreiert haben. Ich bin von dem AddOn zwar nicht von den Socken geschleudert, aber die Designer dürften meine Wellenlänge haben und mit der Detailvielfalt haben sie meinen Daumen nach oben sicher, dazu stehe ich.


    „Smugglers Of The Carebbean“ ist in der neuen Sparte AddOn/Adventure ein absoluter Pionier, ich freue mich auf mehr!


    Vorteile:


    - Drei neue Modelle enthalten: Cessna Caravan, ATV und das Boot für schnelle „Getaways“
    - Detailfreude und viel „Eyecandy“ auf der Insel selbst. Wahnsinn, echt!
    - Viele Animationen, vom Lagerfeuer über AK-47 bis zu Zigarettenqualm!
    - Fünf verschiedene Adventures im Paket, und mehr sollen folgen!
    - Pimpaviation.com bietet auf deren Homepage Kartenmaterial und Patches an, Freeware!
    - Inselflair garantiert, die Atmosphäre stimmt, Fledermaus und Jimmy gehören allerdings dazu, dann geht vieles leichter!
    - Manual im Paket enthalten!


    Nachteile:


    - Payware, der Preis liegt so in der Höhe von drei Kisten Heineken zu hiesigen Verhältnissen. Mir ist es der Spaß aber wert.
    - Wer das AddOn auf CD getoastet (Markus, der Ausdruck ist ja wohl der Hammer!) möchte, der zahlt noch mehr als nur drei Kisten Heineken…
    - Das Teil zu bestellen war für mich das sechste Adventure, angefangen von der Internetverbindung, VISA und Feldpost (Danke nochmals!)
    - Wie Markus schon sagte: Cabo Key sieht aus wie die Sondermarke auf einem blauen Brief vom Schuldirektor…
    - Fliegerisch nicht besonders anspruchsvoll (oder bin ich wirklich schon so gut?)
    - Ok, mein erstes Adventure, aber ich komme mit einem nicht klar: Wie weiß ich, ob ich das nun geschafft habe oder nicht? Da kommt weder ein „Mission complete“ oder „Super! Malloy, Du bist der beste!“ Erinnert ein bisserl an „Warten auf Godoth“…


    So, das war es dann auch schon. „Smugglers of The Carebbean“ ist relativ neu, schätze, ich bin einer der ersten mit einem Review. Wie gesagt, mir war es die Sache wert, PimpAviation legte was Tolles vor und ich hoffe, es wird noch mehr folgen!


    Hope you can see clearly now!


    Regards, Malloy


    Edit: Links ueberprueft am 31.01.07


    Ursprünglich hätte das die Basis für einen Screenshotbericht werden sollen, doch da sich in dieser Region im virtuellen Sinne sehr viel getan hat, möchte ich nicht länger an einer Story schnitzen, die dann vielleicht ganz den Sinn treffen wird – nämlich die Vorstellung einer im deutschsprachigen Raum eher vernachlässigte Ecke des FS-Globus.


    Markus schlenderte schon einmal nach Asien, allerdings nach Nepal. Ich nehme Euch mit nach Südost-Asien, genauer gesagt nach Laos.


    Der Designer:


    Jean Baptiste dürfte eine Schwäche für vernachlässigte Landflächen haben, oder einen gewaltig guten Riecher für tolle VFR-Gebiete. Ich meine, wer erstellt schon Meshes von Baluchistan (wo liegt das überhaupt?), dem Kaukasus, Afghanistan, dem Kaschmir, die Karpaten, Guatemala, Honduras, dem Iran, Oman oder den Antillen wenn nicht er?
    Vor zwei Jahren eine gewaltige Mesh-Szenerie der dortigen Region, und zwar in fünf (18?) Teilen, wovon ich allerdings lediglich Teil 4 unter die Lupe nahm.



    Alle SO-Asien Meshes auf einen Blick.


    Der Download des vierten Teiles, eben Laos, ist alleine schon knapp 28 MB groß. Gleich hier möchte ich eine vorsichtige Warnung aussprechen, denn der Download ging bei mir nicht auf Anhieb von der Bühne. Zweimal blieb er ‚stecken’, beim dritten Mal konnte ich die Dateien dann aber nicht auf meinen eigenen Rechner kopieren. Ich hatte das vor knapp einem halben Jahr schon einmal probiert, und in derselben Woche ging dann mein alter Laptop vor die Hunde. Vielleicht alles nur Zufall, vielleicht aber auch nicht…


    VFAA:


    Hierbei handelt es nicht um eine VA, sondern um eine Designergemeinschaft, die sich der Thematik der „Air America“ widmet und sich mühevoll die Feldflugplätze dieser Epoche per Internet und Fotos an-recherchiert.
    Gestern fand ich auf avsim.com einen Download der Flugplätze, Pisten, Umschlagplätze und besuchte dann die Homepage der Burschen. Gute Links und viel Information überredeten mich zum Schmökern und Nachforschen, so dass ich mich schließlich an den Download der Aircrafts und Sceneries heranwagte.


    Air America:


    Sicher, jeder dürfte den Film kennen, und wenn nicht, dann ab in die Videothek Ihr Banausen! Trotz Mel Gibson in der Hauptrolle floppte der Film allerdings aufs Schlimmste – und nur die Amis fragen sich auch heute noch warum… Meiner Meinung nach dürfte er eine Seite der Yanks gezeigt haben, die man dort drüben nicht so gerne zeigen möchte. However: Film ist Film!


    Air America begann 1946 in Shanghai und endete weniger glorios 1976 auf einem Dachlandeplatz in Saigon. In dieser Zeitspanne verloren 87 Piloten nicht nur ihre Lizenz, sondern auch ihr Leben. Manche der Piloten wussten nicht einmal wer ihr Arbeitgeber war - kein anderer als der militärische Geheimdienst der USA (ergo: CIA).


    Nun, wo Geheimdienste die Finger im Spiel haben, da gibt es auch viele Mythen und `Gschichterl. Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, denn da würde ich zu weit ausschweifen. Ich werde am Ende aber die entsprechenden Links posten, damit Ihr was zum Lesen habt.


    Die Szenerie (Mesh):


    Es macht einen großen Unterschied, wenn man die öde Landschaft des FS9 mit dieser LOD9 Resolution (76m) aufputscht. Die beiden folgenden Bilder verdeutlichen die landschaftliche Verbesserung, mehr braucht man nicht mehr sagen. Die bewaldeten Rundfelsen in dieser Region werden wenigsten angedeutet, im default FS9 wären das nur grüne Hügel…



    Schon ein Unterschied...



    ...gell?


    Johann Baptiste entschuldigt sich in der ReadMe-Datei sogar dafür, dass durch seine Mesh-Daten die Strassen und Flussläufe etwas durcheinander kommen werden. Damit wird sich der Simmer abfinden müssen, denn Kartenmaterial aus der Gegend ist vielleicht gut, aber sicher teuer und selten. Es kann schon passieren, dass ein Fluss durch eine Landepiste auf einen Berg führt, seid Euch darüber bitten im Klaren.


    Die Detailszenerie:


    Die Jungs von VFAA haben gut gearbeitet. Irgendwelche Vietnamfreaks oder „Apocalypse Now“-Fans sind die sicher nicht, aber das brauchbare Material aus diesen Szenerien haben sie sich geschnappt und die Feldflugplätze damit verschönert.
    Es gibt keine Piste, wo nicht ein Lastwagen wartet, ein „Native“ mit markantem Reishut und Fahrrad oder nur ein paar Paletten Frachtgüter.



    Nur die Namen der Flugplätze zu lernen bringt nichts. Sicher macht es Spaß, wenn man weiß, dass die freigeschlagene Lichtung da unten Nam Chong, San Tiau, Muong Ngat oder Phu Pha Thi heißt (um nur ein paar der Landeplätze zu nennen), doch die muss man erst einmal finden!
    Wenn die im Film immer von grüner Hölle sprachen, da lachte ich nur. Die Landepisten sind aber alles andere als großzügig angelegt und äußerst schwer zu finden. Sam Thong liegt auf einem Sattel, und der einzig asphaltierte Flugplatz ist...



    ...Long Tieng.


    Absolut gut finde ich, dass die Feldflugplätze nicht in der GPS-Karte vermerkt sind. Schließlich sind wir in den 70ern, also brav nach Karte fliegen (selbige kann man sich bei VFAA downloaden), harhar!


    Vorteile:


    - Freeware
    - Südostasien ist in mehrere Mesh-Dateien geteilt. Wer alles will bekommt 180 MB Geländespaß. Laos alleine braucht nur 28 MB.
    - Mit zwei Downloads (der von Johann und der von VFAA) hat man eine nette virtuelle VFR-Spielwiese.
    - Leichte Installation (englische und französische ReadMe).
    - Mehr AddOns in Arbeit.
    - Online Kartenmaterial zur Verfügung.
    - Detailfreude.
    - Links zu entsprechenden Repaints werden geboten.


    Nachteile:


    - Sam Thong wirkt auch wie eine aufgeklebte Briefmarke.
    - Die Palmen sind zu hellgrün.
    - Wen es stört: Flüsse und Strassen verlaufen irgendwie, nicht dem Gelände angepasst.
    - Baptiste’s Mesh zickt beim Download (bei mir zumindest)
    - Leider ein FS9 Problem: Zu viele Laubbäume, zu wenige Palmen.


    Summa summarum:


    Ehrlich gesagt wollte ich einfach mal wo anders fliegen. Vietnam interessierte mich virtuell nie, da sich die Region im fliegerischen Sinne leider immer noch mit dem Krieg in Verbindung bringt. Laos und die Undercover-Airlines der CIA allerdings bleiben im Rahmen. Ich hatte so viel Spaß bei all den schwierigen Landeanflügen, so dass ich sicher noch öfter dort vorbei schauen werde. Gute gelungene Arbeit mit wenig MB, Danke schön!


    Links:


    - Die Laos-Mesh (28 MB)
    - Zur VFAA (mit weiteren Links und Szenerien zum Thema Air America. Die Karten nicht vergessen!)
    - offizielle Webseite der Air America (tolle Photos!)